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Wer an ein Sabbatical denkt, denkt an eine tendenziell längere Auszeit, an eine Weltreise oder an viel Freizeit im heimischen Garten. Und tatsächlich: viele Arbeitnehmer nutzen ein Sabbatical vor allem dazu, genau die Dinge zu tun, für die sie ansonsten keine Zeit haben.

Mittlerweile gibt es auch viele Arbeitgeber, die erkannt haben, wie wichtig es ist, die Basis für eine überzeugende Work Life Balance zu schaffen. Dementsprechend reagieren viele Chefs offen, wenn einer ihrer Arbeitnehmer mit einem „Ich würde mich gern für ein Jahr verabschieden!“ vor ihnen steht.

Ein Aspekt, der in diesem Zusammenhang jedoch immer wieder in Vergessenheit gerät, ist die Tatsache, dass ein Sabbatical nicht nur zu mehr Freizeit, sondern auch zu einer veränderten Lebenseinstellung führen kann. Dies gilt natürlich nur dann, wenn auch wirklich alle „Rahmenbedingungen“ stimmen.

In den folgenden Abschnitten wird deutlich, dass es sich bei einem solchen Jahr eben nicht nur um „viel Freizeit“, sondern auch um ein Konstrukt handelt, das tatsächlich lebensverändernd sein kann.

Ganz wichtig: Zeit für Erholung!

Viele Menschen begehen leider den Fehler, ihr Sabbatical nicht ausreichend vorzubereiten. Das Ergebnis: sie verfügen zwar über viel Freizeit, bemerken dann jedoch, das angesparte Geld nicht ausreicht, um auch „ohne Job“ über die Runden zu kommen.

Dabei ist es so wichtig, das Leben während des Sabbaticals mit all seinen Facetten genießen zu können und sich keine Sorgen über Mietzahlungen und Co. machen zu müssen.

Wer hier auf der sicheren Seite sein möchte, sollte sich mit Hinblick auf ein Zeitwertkonto informieren. Auf diesem wird jedoch keine Zeit, sondern Geld angespart. Dieses kann dann – beispielsweise während eines Sabbaticals – als „Gehaltersatz“ ausgezahlt werden, ohne dass auf Krankenversicherung und Co. verzichtet werden müsste.

Derart abgesichert, fällt es dann schon leichter, einen neuen Blick aufs Leben zu wagen.

Mehr Zeit zum Nachdenken, zum Leben und zum Analysieren des eigenen Lebensstils

Arbeitnehmer, die sich nicht mit Fragen wie „Wovon lebe ich während meines unbezahlten Urlaubs?“ oder „Wie kann ich meine Work-Life-Balance optimieren?“ auseinandersetzen müssen, haben die Möglichkeit, ihre Auszeiten von einer vollkommen neuen Seite zu erleben. 

Auf einmal scheinen Familie, die Lust darauf, etwas Neues zu erleben und das eigene Dasein anders wahrgenommen zu werden. In der Hektik des Alltags geraten (leider) viele Dinge in den Hintergrund. Die Zeit für das Spielen mit den Kids ist viel zu kurz, das Experimentieren im Zusammenhang mit spannenden Gerichten zum Mittagstisch ist weniger geworden und für das gemeinsame Frühstück mit dem Partner bleibt ohnehin kein Platz im vollgepackten Terminkalender.

Wer im Rahmen eines Sabbaticals jedoch feststellt, dass es gerade die „kleinen“ Dinge sind, die das Leben so schön machen, nimmt diese Erfahrung oft auch mit in den „normalen“ Alltag nach der längeren Auszeit. Scheinbare Kleinigkeiten, wie das erwähnte, gemeinsame Frühstück, können so oft dafür sorgen, dass das Familienleben wieder viel harmonischer wahrgenommen wird.

Oft braucht es eben nur einen kleinen Schubser in die richtige Richtung, der aufzeigt, dass für die schönsten Details der Welt immer Zeit sein sollte.

Viele Menschen sind sich einig: bei einem Sabbatical handelt es sich um weitaus mehr als „nur“ Freizeit.

Einige Arbeitnehmer, die sich eine etwas längere Auszeit vom Job gegönnt haben, sind hierfür im Nachhinein nicht nur dankbar, sondern beschreiben ihren Entschluss sogar als „lebensverändernd“. Ein Sabbatical kann dabei helfen, jeden daran zu erinnern, was im Leben wirklich zählt. Dies gelingt in der Regel jedoch nur dann, wenn sich die Betroffenen keine Sorgen um Klassiker, wie zum Beispiel das „liebe Geld“, machen müssen.

Ein Zeitwertkonto kann hier dabei helfen, das Stresslevel während des Sabbaticals weiter zu senken und die Psyche noch befreiter durchatmen zu lassen.