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Ehegattenunterhalt

Ehegattenunterhalt

Um herauszufinden, ob ein Ehegattenunterhalt gegenüber dem anderen greift, ist es wichtig, mehrere Faktoren zu berücksichtigen. Wichtige Infos hierzu finden sich unter anderem im BGB (§ 1569/ Grundsatz der Eigenverantwortung, Zitat: „Nach der Scheidung obliegt es jedem Ehegatten, selbst für seinen Unterhalt zu sorgen. Ist er dazu außerstande, hat er gegen den anderen Ehegatten einen Anspruch auf Unterhalt nur nach den folgenden Vorschriften.“) und im SGB (§ 1670/ Unterhalt wegen der Betreuung eines Kindes).

Wie hoch der Ehegattenunterhalt, der gezahlt werden muss, letztendlich ist, ist von den ehelichen Lebensverhältnissen abhängig. Hinzu kommt, dass der-/ diejenige, der/ die Unterhalt erhält, bedürftig sein muss und somit nicht selbst für den eigenen Lebensunterhalt sorgen kann und der/ die Zahlende dazu in der Lage sein muss, die entsprechenden Zahlungen auch zu leisten, ohne das der eigene Lebensunterhalt zu stark eingeschränkt wird.

Wann gilt ein Mensch als bedürftig?

Eine Frage, die hier in letzter Zeit eine besonders wichtige Rolle spielt: ist ein Arbeitnehmer, der Wertguthaben auf seinem Zeitwertkonto gesammelt hat, bedürftig? Laut § 1577 Abs. 1 SGB liegt keine Bedürftigkeit vor, wenn es möglich ist, sich mit den eigenen Einkünften/ dem Vermögen selbst zu unterhalten. Als Maßstab für die entsprechenden Berechnungen wird das Bruttoeinkommen verwendet.

Etwaige Umwandlungen im Zusammenhang mit einem Zeitwertkonto beeinflussen die Bedürftigkeit nicht. Oder anders: diejenigen, die zu wenig Geld zur Verfügung haben, weil sie es in Wertguthaben umwandeln, gelten nicht als bedürftig. Stattdessen wäre es ihre Pflicht, die Höhe der Einzahlungen anzupassen. Es ist also nicht erlaubt, das eigene Arbeitseinkommen bewusst zu schmälern, um als „bedürftig“ zu gelten.

Erst dann, wenn das Wertguthaben ausgezahlt (und dementsprechend auch versteuert) wird, gilt es als Einkommen und wird dann auch erst berücksichtigt.

Die Einzahlung auf ein Zeitwertkonto beeinflusst die Höhe des Unterhaltsanspruchs

Je nachdem, wie viel Geld auf ein Zeitwertkonto eingezahlt wird, verändert sich auch der Unterhaltsanspruch. Aus den tatsächlichen Einkommensverhältnissen ergibt sich dann der festgesetzte Lebensstandard.

In diesem Zusammenhang wird klar zwischen den Einkünften unterschieden, die genutzt werden, um den Bedarf zu decken und denen, die darauf ausgerichtet sind, Vermögen zu bilden bzw. vorzusorgen. Letztere werden aus der Berechnung des Anspruchs ausgeschlossen, da sie direkt abgeführt werden und daher den Lebensstandard nicht beeinflussen. Oder anders: der Teil des Vermögens, der in das Zeitwertkonto (oder auch in die Altersvorsorge) fließt, bestimmt nicht die Lebensverhältnisse in der Ehe.

Beeinflusst das Zeitwertkonto die Leistungsfähigkeit des Verpflichteten?

Ein bestehendes Wertguthaben muss nicht aufgelöst werden, um ein Ehegattenunterhalt nachzukommen. Immerhin hat der Inhaber des Zeitwertkontos keine Möglichkeit, sein Konto „einfach so“ aufzulösen.

Eine Alternative wäre jedoch, eine bestehende Umwandlung des Bruttoentgelts aufzulösen und das Zeitwertkonto ruhen zu lassen.

Um jedoch zu entscheiden, ob der Unterhaltsverpflichtete leistungsfähig ist oder nicht, müssen die Einkünfte, die ihm zur Verfügung stehen, berücksichtigt werden. Diejenigen, die mehr in ihr Zeitwertkonto einzahlen, sind dementsprechend auch weniger leistungsfähig. Dennoch müssen in diesem Zusammenhang auch Grenzen beachtet werden. Als Orientierung könnten dabei die Vorgaben zur Altersvorsorge dienen. Hier werden lediglich die Beiträge berücksichtigt, die die eigene Leistungsfähigkeit um maximal vier Prozent mindern.

Welche Lohnsteuerklasse ist die richtige?

Welche Lohnsteuerklasse ist die richtige?

Die Höhe des Lohnsteuerabzugs, mit der Arbeitnehmer kalkulieren müssen, ist von der jeweiligen Lohnsteuerklasse abhängig.

In Deutschland gibt es sechs verschiedene Einteilungen. Doch wer fällt eigentlich in welche Klasse? Die folgenden Abschnitte geben Aufschluss. (Die Höhe der zu zahlenden Einkommenssteuer ist zudem noch von etwaigen Kinderfreibeträgen abhängig.)

Lohnsteuerklasse 1

Arbeitnehmer, die der Lohnsteuerklasse 1 zugeordnet werden, sind entweder ledig, mit Ehegatten, die im Ausland leben verheiratet, verwitwet oder geschieden und erfüllen nicht die Voraussetzungen, die für eine Einordnung in die Steuerklasse III bzw. IV wichtig sind. 

Lohnsteuerklasse 2

Arbeitnehmer aus Lohnsteuerklasse II weisen die Voraussetzungen zu Lohnsteuerklasse I vor, sind jedoch alleinerziehend bzw. leben mit mindestens einem, bei ihnen gemeldeten Kind, aber ohne einen weiteren Erwachsenen zusammen. Wer verwitwet ist und mindestens ein Kind hat, fällt ab dem Monat, der auf den Tod des Ehepartners folgt, in diese Steuerklasse.

Lohnsteuerklasse 3

Wer in Lohnsteuerklasse 3 fällt, ist entweder:

  • verheiratet, während der Ehegatte keinen Lohn bezieht bzw. (auf Antrag) in Steuerklasse V einkategorisiert wurde
  • verwitwet, wenn beide Ehegatten vorher uneingeschränkt einkommenssteuerpflichtig waren und nicht dauerhaft getrennt lebten

oder…

  • mit einem Ehegatten verheiratet, der als Selbstständiger arbeitet.

Lohnsteuerklasse 4

Arbeitnehmer mit der Lohnsteuerklasse 4 sind verheiratet. Beide Ehegatten sind dabei uneingeschränkt einkommenssteuerpflichtig und leben nicht dauernd getrennt. Wichtig für die Einordnung ist zudem, dass der Ehegatte auch Arbeitslohn bezieht. Eine Ausnahme besteht hierbei, wenn der besagte Ehegatte auf der Basis von Steuerklasse 5 (s. u.) versteuert.

Lohnsteuerklasse 5

Arbeiten beide Ehegatten in einem Dienstverhältnis, werden Sie normalerweise in Steuerklasse 4 eingeteilt. Wird jedoch ein Antrag gestellt, dass ein Partner in Klasse 3 und ein Partner in Klasse 5 versteuert, ist dies in vielen Fällen möglich (und sinnvoll). Wichtig ist es in diesem Zusammenhang, dass der Antrag von beiden (!) gestellt wird.

Lohnsteuerklasse 6

Liegen bei dem Zu-Besteuernden mehrere Arbeitsverhältnisse vor, fällt er in Lohnsteuerklasse 6. Auch dann, wenn keine Lohnsteuerkarte vorgelegt wird, muss der Arbeitgeber diese Lohnsteuerklasse wählen. Ob die Höhe der Lohnsteuer gerechtfertigt war, zeigt dann die sogenannte Einkommenssteuerveranlagung, die am Ende des Kalenderjahres durchgeführt wird.

Wann können sich Arbeitnehmer über eine Einkommenssteuererstattung freuen?

Viele Steuerzahler stehen dem Thema Einkommenssteuer skeptisch gegenüber. Die gute Nachricht ist jedoch, dass es in vielen Fällen zu Erstattungen kommt. Grundsätzlich gilt: Wenn mehr Lohnsteuer einbehalten wurde als Einkommenssteuer gezahlt werden muss, wird Geld vom Staat zurückgezahlt. Umgekehrt kann es in einigen Fällen sein, dass eine Nachzahlung fällig wird.

Lohnsteuerklassen wechseln? So geht’s!

Der Wechsel von Lohnsteuerklassen kann anzuraten, hin und wieder aber auch verpflichtend sein. Gerade dann, wenn sich der Familienstand ändert, ist es wichtig, unter anderem auch an die Steuer zu denken.

Weitestgehend frei können sich hierbei Ehepaare bzw. eingetragene Lebenspartner entscheiden. Hier sind – wie oben bereits erwähnt – drei verschiedene Kombinationen denkbar. Für den Rest gilt, dass die Steuerklassen durch die entsprechenden Lebensumstände festgelegt sind. Ohne entsprechende Veränderungen, wie zum Beispiel eine Heirat, können sie nicht geändert werden.

Die jeweiligen Anträge werden immer schriftlich beim Finanzamt gestellt. Seitdem die klassische Lohnsteuerkarte im Jahre 2013 weggefallen ist, wurden viele Vorgänge in diesem Zusammenhang vereinfacht. Wer beispielsweise heiratet, wird automatisch in die Steuerklasse 4 eingeordnet. Lediglich dann, wenn auf 3/ 5 (s. o.) gewechselt werden soll, ist es nötig, als Steuerzahler entsprechend tätig zu werden.

Krankheit und Freistellung

Krankheit und Freistellung

Endlich ist es soweit! Die langersehnte Freistellung steht an! Umso ärgerlicher, wenn der Arbeitnehmer/ die Arbeitnehmerin, der/ die das Guthaben aus seinem Zeitwertkonto investieren wollte, nun krank wird.

Wie hier vorgegangen werden muss, ist vor allem von der Frage abhängig, wann der Krankheitsfall eingetreten ist: vor oder während der Freistellung?

(Achtung! Hier müssen gegebenenfalls individuelle Faktoren berücksichtigt werden! Ein Gespräch mit einem Mitarbeiter/ einer Mitarbeiterin der Foresight GmbH hilft weiter. Die folgenden Abschnitte zeigen das klassische Standardvorgehen auf.)

Variante 1: die Arbeitsunfähigkeit tritt vor der Freistellung ein

Tritt die Arbeitsunfähigkeit vor der Freistellung ein, tritt der Mitarbeiter/ die Mitarbeiterin seine Freistellung an. Ab diesem Zeitpunkt wird das Gehalt aus dem Guthaben des Zeitwertkontos ausgezahlt. Kam es vorher zu einer Entgeltfortzahlung oder einer Krankengeldzahlung wird diese dann beendet.

Variante 2: die Arbeitsunfähigkeit tritt während der Freistellung ein

Tritt die Arbeitsunfähigkeit während der Freistellung ein, läuft die Freistellungsphase weiter. Denn: in diesem Fall kommt in der Regel es zu keiner Verhinderung der Arbeitsleistung.

Achtung! Hier sind jedoch auch Abweichungen möglich. Denn: ein Unternehmen, das die Möglichkeit eines Zeitwertkontos anbietet, kann den Mitarbeiter wahlweise auch besserstellen, indem beispielsweise der Arbeitnehmer/ die Arbeitnehmerin eine Krankmeldung einreicht und die Rahmenbedingungen zur Ansammlung von Wertguthaben im diesem Fall eine Unterbrechung der Freistellung vorsieht.

In diesem Fällen werden die Entgeltfortzahlung und Krankengeld in Anspruch genommen. Wichtig ist hierbei, dass die entsprechenden Vorgehensweisen schriftlich und nach bestimmten Standards festgehalten worden sind. Unterschiede zwischen Voll- und Teilzeitarbeit werden in diesem Zusammenhang jedoch nicht gemacht.

Sie möchten wissen, ob es möglich ist, das geringere Krankengeld durch Zahlungen aus dem Wertguthaben zu erhöhen? Oder was mit dem Guthaben bei längerer Krankheit geschieht? Sprechen Sie uns gern an, wir haben die Antworten.

Individuelle Vorgehensweisen für eine vertretbare Win-Win Situation

Wie bereits den oberen Abschnitten entnommen werden konnte, gelten mit Hinblick auf die Krankheit vor und während einer Freistellung viele Standards, aber auch einige individuelle Details.

In einem persönlichen Gespräch erläutern Ihnen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Foresight GmbH gern, welche Optionen sich in Ihrem individuellen Fall bieten und wie Sie sich gegen Unsicherheiten im Krankheitsfall absichern können.

Fragen, die hier eine wichtige Rolle spielen, sind unter anderem:

  • Wie kann mit etwaigen Aufstockungsleistungen umgegangen werden, wenn ein Krankheitsfall vorliegt?
  • Soll die Zahlung direkt eingestellt oder weiter fortgeführt werden?
  • Was gilt es, in Bezug auf Formulierungen in den entsprechenden Vereinbarungen zu beachten?
  • Welche Rolle spielt die Krankenkasse des Arbeitnehmers in diesem Zusammenhang und muss hier gegebenenfalls Rücksprache gehalten werden?

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam alle Fragen rund um Krankheit, Freistellung und Zeitkonten klären zu können!

2. digitaler Austausch mit Maik Beermann (MdB) zum Thema Zeitwertkonten

2. digitaler Austausch mit Maik Beermann (MdB) zum Thema Zeitwertkonten

Berlin/Lingen – Am Freitag, den 16.07.2021 fand ein digitaler Austausch zum Thema Zeitwertkonten mit Maik Beermann (CDU) als Mitglied des Bundestages und stellv. Landrat im Landkreis Nienburgund sowie dem Experten für Zeitwertkonten, Heinz-Jürgen Zink, Geschäftsführer der Foresight GmbH statt.

Schon im Vorfeld war für beide Teilnehmer klar, das Zeitwertkonten besonders flexibel einsetzbar sind: die Elternzeit finanzieren, sich für berufliche Qualifizierungen freistellen lassen, Zeit zur Pflege von nahen Angehörigen, ein Sabbatical zu nehmen um die Akkus wieder aufzuladen oder auch den Vorruhestand planen.
Das ist die Aufgabe von Zweitwertkonten.

Damit für die Arbeitnehmer ein hohes Maß an Zufriedenheit und Lebensqualität gewährleistet werden kann, ist es unter anderem wichtig, dass die „Eckdaten“ stimmen. Schon lange ist nicht mehr nur das Gehalt ausschlaggebend. Wenn es darum geht, sich für oder gegen einen Arbeitgeber zu entscheiden, ist laut eine Umfrage der Onlineplattform Stepstone die Flexibilität und Lebensqualität besonders wichtig.

Im Gespräch mit Maik Beermann wurden Lösungsansätze und Vorschläge besprochen.

Maik Beermann thematisiert unter anderem das Thema Elterngeld und die, für junge Leute immer wichtiger werdende, Sabbatkultur für die Familie. Herr Zink die Kostenstruktur der Implementierungen von Lebensarbeistzeitmodellen und dass das Thema selbst in der Öffentlichkeit kaum stattfindet.

Durch unsere Verbandslösungen werden Kosten reduziert, damit auch kleinere Betriebe von Zeitwertkonten profitieren. Für die Zukunft sind gemeinsame Aktionen geplant, um diesem Thema eine Bühne zu geben.

Altersrente – Randfakten und spannende Details rund um einen früheren Rentenbeginn

Altersrente – Randfakten und spannende Details rund um einen früheren Rentenbeginn

Das Wort „Altersrente“ spaltet häufig die Gemüter. Während sich die einen darauf freuen, „endlich“ in den Ruhestand gehen zu können, gibt es andere, die dieser besonderen Zeit des Lebens ein wenig skeptisch gegenüberstehen.

Die gute Nachricht ist in diesem Zusammenhang, dass das Verabschieden aus der Arbeitswelt bei Weitem nicht mehr so standardisiert wie früher ablaufen muss. Im Gegenteil! Wer zum Beispiel auf die Vorzüge eines Zeitwertkontos setzt, kann mitunter sogar früher in die Rente starten.

Wie funktioniert die klassische Altersrente?

Diejenigen Arbeitnehmer, die mindestens für einen Zeitraum von 35 Jahren in die Rentenversicherung eingezahlt haben, sind auch dazu berechtigt, die Altersrente in Anspruch zu nehmen.
Wie lange dann schlussendlich gearbeitet werden muss, ist aktuell vom jeweiligen Geburtsjahr abhängig. Wer zum Beispiel im Jahre 1949 (oder früher) geboren wurde, arbeitet bis 65. Arbeitnehmer, die hier früher in den Ruhestand eintreten möchten, können dies tun, müssen jedoch finanzielle Einbußen von 0,3 Prozent (je Monat) und dementsprechend weniger Rente in Kauf nehmen.

Diejenigen, die 1948 oder früher geboren wurden, aber noch vor 194, arbeiten länger. Sie treten mit einem Alter von 67 Jahren in die Rente ein. Wer seinen allerletzten Arbeitstag vorziehen möchte, kann auch „nur“ bis 63 arbeiten. In diesem Fall wird die Rente jedoch um 14,4 Prozent reduziert.

Lohnt es sich, früher in Rente zu gehen?

Basierend auf dem gesetzlichen Rentensystem und ohne die Inanspruchnahme eines Zeitwertkontos kann diese Frage sicherlich nur von jedem/ jeder Arbeitnehmer/-in selbst beantwortet werden.
Punkte, die hierbei eine wichtige Rolle spielen, sind unter anderem:

• die Höhe der monatlich ausgezahlten Rente
• der eigene Anspruch
• die regelmäßigen Kosten.

Während es vielen Menschen wichtig ist, ihre Freizeit abseits des Berufslebens möglichst früh wieder selbst bestimmen zu können, ist es anderen wichtiger, keine finanziellen Einbußen hinnehmen zu müssen.

Was sollte im Zusammenhang mit Wartezeiten für die Rente beachtet werden?

Mit Hinblick auf Wartezeiten im Zusammenhang mit der entsprechenden Altersgrenze werden nicht nur die jeweiligen Beitragszeiten, sondern unter anderem auch Zeiten, die aus einem etwaigen Versorgungsausgleich, dem Rentensplitting (bei Ehepartnern bzw. eingetragenen Partnerschaften), Minijobs usw. entstehen, berücksichtigt.

Im Zusammenhang mit den entsprechenden Anrechnungszeiten entstehen dem Arbeitnehmer/ der Arbeitnehmerin keine Nachteile, wenn zum Beispiel während des Studiums oder während einer Krankheit, nicht eingezahlt werden konnte.


Das Zeitwertkonto für einen entspannten Start in die Rente?

Ein früherer Renteneintritt klingt verlockend, geht jedoch – zumindest in der klassischen Variante – mit einer reduzierten Rente einher. Die gute Nachricht ist, dass es hier oft nicht nötig ist, sich zwischen „entweder“ und „oder“ zu entscheiden.

Ein Zeitwertkonto stellt eine praktische Alternative für alle dar, die möglichst früh den „Herbst des Lebens“ genießen möchten. Je nachdem, wie viel Geld auf dem Konto angespart wurde, ist es möglich, früher in die Rente zu starten, ohne – zumindest in der Phase der in Anspruch genommenen Auszeit – hier deutlich Einbußen in Kauf nehmen zu müssen.

Die Mitarbeiter der Foresight GmbH helfen Ihnen gern weiter. Wir erstellen Ihnen einen Plan, anhand dessen Sie Ihre individuelle Situation noch besser einschätzen können. Je weitsichtiger Sie hier vorgehen, desto mehr können Sie Ihre wohlverdiente Rente zum entsprechenden Zeitpunkt auch genießen – im Idealfall natürlich ohne finanzielle Sorgen.

(Foto: Foresight/Stockfoto)

Die Rente und das Zeitwertkonto – eine praktische Kombination?!

Die Rente und das Zeitwertkonto – eine praktische Kombination?!

Viele Arbeitnehmer stehen der Zeit ihrer Rente skeptisch gegenüber. Neben der Frage, ob das Geld denn überhaupt ausreichen wird, um den Ruhestand im Idealfall in vollen Zügen zu genießen, überlegen sie auch, wie lange sie eigentlich arbeiten müssen.

Ein weiterer Gedanke, der hier vergleichsweise rasch aufkommt: „Bin ich mit knapp 70 nicht zu alt, um all das zu tun, was ich schon immer tun wollte und wofür nie Zeit blieb?“

Kurz: mit der Rente und dem Renteneintritt sind viele positive, aber auch einige zweifelnde Gedanken verbunden.

In Bezug auf den allerletzten Arbeitstag des Lebens (und wann dieser genau stattfinden sollte) lohnt es sich durchaus auch, ein wenig über den Tellerrand zu blicken. Mit einem Zeitwertkonto ist es beispielsweise möglich, teilweise deutlich früher in die Rente zu starten.

Das Prinzip des Zeitwertkontos in der Übersicht

Auf ein Zeitwertkonto wird nicht Zeit, sondern Geld eingezahlt. Der entsprechende Gesamtbetrag setzt sich beispielsweise aus nicht-in-Anspruch genommenem Urlaubs- und Weihnachtsgeld, jedoch auch aus Überstunden, die nicht ausgezahlt wurden, zusammen.

Über die Jahre kommt hier mitunter eine beachtliche Summe zusammen, die dann ab dem ersten Tag der verfrühten Rente als Gehaltsersatz monatlich ausgezahlt wird.

Der Vorteil: die Inhaber des Zeitwertkontos profitieren von einer längeren Rente und gleichzeitig von dem guten Gefühl, finanziell keine größeren Einbußen in Kauf nehmen zu müssen. Ein klarer Unterschied zum unbezahlten Urlaub, der ebenso mit viel Freizeit lockt, aber erfordert, dass der Arbeitnehmer im Laufe der Jahre in Eigenregie ein ausreichend großes Finanzpolster aufbauen konnte.

Eine längere Rentenzeit dank Zeitwertkonto? So geht’s!

Zeitwertkonten zeichnen sich durch eine beeindruckende Flexibilität aus. In Absprache mit dem Arbeitgeber ist es unter anderem auch möglich, das Guthaben zu nutzen, um sich zum Beispiel ein Jahr früher in den Ruhestand zu verabschieden.

Damit sich das Ganze auch lohnt, ist es natürlich wichtig, dass sich zum „verfrühten Renteneintritt“ ausreichend Geld auf dem Zeitwertkonto befindet.

Die Mitarbeiter der Foresight GmbH helfen Ihnen gern dabei, Ihre aktuelle Situation einzuschätzen. Basierend auf:

  • Ihrer Arbeitssituation
  • der Frage „Wann möchten Sie sich in den Ruhestand verabschieden?“
  • Ihren persönlichen Ansprüchen mit Hinblick auf die Höhe der monatlichen Zahlungen während Ihrer Auszeit

zeigen wir Ihnen auf, über welche Optionen Sie verfügen und wie hoch die Beträge sein sollten, die Sie auf Ihr Zeitwertkonto einzahlen. Auf diese Weise stellen Sie schnell fest, ob es sich hierbei um eine Option handelt, mit der Sie – je nach persönlichem Anspruch – für eine noch bessere Work-Life Balance vor Ihrer Rente sorgen möchten.

Wie kann die „verlängerte Rente“ optimal genutzt werden?

Die Antworten auf diese Frage gehen teilweise deutlich auseinander. Während viele Arbeitnehmer planen, zu reisen, entscheiden sich andere dafür, den heimischen Garten zu pflegen und/ oder sich ein neues Hobby zu suchen.

Fest steht: wer sich mit dieser Option auseinandersetzt, profitiert von der Möglichkeit, dem eigenen Ruhestand – sowohl mit Hinblick auf dessen Dauer als auch im Zusammenhang mit der finanziellen Situation während der ersten Monate – ein wenig entspannter entgegensehen zu können.

 „Wie lange muss ich eigentlich noch arbeiten?“ Es gibt wohl kaum einen Arbeitnehmer, der sich diese Frage noch nicht gestellt hat. Gerade dann, wenn „große Pläne“, wie zum Beispiel eine Weltreise oder ähnliches, anstehen, kommt hinzu, dass die Betroffenen sich mit der Überlegung auseinandersetzen, ob sie zum betreffenden Zeitpunkt noch fit genug sind, um ihre Träume zu verwirklichen.

Mit einem Zeitwertkonto ist es oft möglich, deutlich früher in den Ruhestand zu starten und der Gesamtsituation eventuell ein wenig entspannter entgegenzusehen.

Die Mitarbeiter der Foresight GmbH beraten Sie gern mit Hinblick auf alles, was Sie in Bezug auf einen früheren Renteneintritt wissen sollten.