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Anspruch auf eine Regelaltersrente haben fast alle Versicherten, die gearbeitet oder Kinder erzogen haben. Lediglich fünf Jahre Versicherungszeit müssen vorgewiesen werden können.

Anspruch auf die Regelaltersrente besteht ab Erreichen der Regelaltersgrenze. Für vor 1947 Geborene lag diese bei 65. Wurden sie 1947 bis 1963 geboren, wird die Regelaltersgrenze stufenweise angehoben. Wurden sie 1964 oder später geboren, liegt die Grenze bei 67 Jahren. Vorzeitig können die Versicherten diese Rente nicht erhalten.

Vertrauensschutz: Wenn Sie vor dem 1. Januar 1955 geboren wurden und vor dem 1. Januar 2007 mit Ihrem Arbeitgeber Altersteilzeitarbeit nach dem Altersteilzeitgesetz vereinbart haben, können Sie aus Vertrauensschutzgründen weiterhin mit 65 Jahren in die Regelrente gehen. Das Gleiche gilt, wenn Sie vor dem 1. Januar 1964 geboren wurden und Anpassungsgeld für entlassene Arbeitnehmer des Bergbaus bezogen haben.

Für die Regelaltersrente werden vor allem Beitragszeiten, Zeiten aus einem Versorgungsausgleich, aus einem Rentensplitting unter Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner und aus Minijobs berücksichtigt. Beitragszeiten sind Zeiten, für die Rentenversicherungsbeiträge gezahlt werden oder als gezahlt gelten. Das können Pflichtbeiträge oder freiwillige Beträge sein. Anders als bei anderen Altersrenten kann der Bezieher der Regelaltersrente ohne Anrechnung auf die eigene Rente unbegrenzt hinzuverdienen.

 

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