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Aktiv im Leben – Ausgabe 1

Aktiv im Leben – Ausgabe 1

Neben Slow-Food, Fasten und Abenteuer mit Hund hat das Magazin ein Spezial über Finanzen herausgebracht. Unter anderen wird auch das Thema Zeitwertkonten angesprochen, um die Work Life Balance ausgewogen zu halten.

Aktiv im Leben (Screenshot)
Aktiv im Leben (Screenshot)

Die Ausgabe wurde Februar – April 2021 veröffentlicht.

HWK OS – EL – Grafschaft Bentheim

HWK OS – EL – Grafschaft Bentheim

HWK Osnabrück- Emsland-Grafschaft Bentheim veranstaltet „Chefsachen – Attraktive Arbeitszeitmodelle und Lohnkonzepte“

Als Inhaber*in eines Handwerksbetriebes sollte man sich um die Bindung qualifizierter Mitarbeiter*innen und Führungskräfte kümmern. Das zeigt auch die Quote von knapp 60 Anmeldungen für die dritte „Blickpunkt Personal“ Veranstaltung, die im Servicezentrum der AOK in Osnabrück stattfand.

Mit den Themenschwerpunkten attraktiver Arbeitszeitmodelle und Lohnkonzepte wurden Impulse für die strategische Ausrichtung eines Betriebes – eben den „Chefsachen“ – durch die Referenten und Experten im Bereich Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle, Heinz-Jürgen Zink (Fachberater für Zeitwertkonten) und für Lohnkonzept-Lösungen durch Herrn Peter Reininghaus aus Bielefeld gegeben.

Der Gesetzgeber bietet in beiden Bereichen seit vielen Jahren zahlreiche steuerliche Möglichkeiten, die Entlohnung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber individueller und damit attraktiver zu gestalten – gleiches gilt für die Gestaltung von Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodellen. Mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis für die Praxis ermöglichten die Referenten den Teilnehmern Einblicke in die verschiedenen Modelle. Wichtig sei es, so beide Referenten übereinstimmend, sich nicht alleine auf den Weg zu machen und sich durch Beratung umfassend über die bestehenden Möglichkeiten zu informieren und eine passgenaue Lösung für den eigenen Betrieb zu finden.

Die „Blickpunkt Personal“ Veranstaltungen sind eine fortlaufende VeranHWK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. Die kommende Veranstaltung im Frühjahr 2020 wird sich mit dem Thema „Zeit und Struktur – Der stressfreie Handwerksbetrieb“ beschäftigen.

Arbeitszeit clever einsetzen

Arbeitszeit clever einsetzen

Wie Sie die Arbeitszeit Ihrer Arbeitnehmer richtig einsetzen und mehr Flexibilität im Firmenalltag zeigen wir gerne anhand von Lebensarbeitszeitmodellen auf.

Was Unternehmer beachten müssen, wenn sie Mitarbeiter Stunden ansparen und abfeiern lassen wurde von den Redakteuren von Impulse.de in einen Artikel zum Thema Arbeitszeitkonten zusammen gefaßt.

Bei weiteren Fragen sprechen Sie uns gerne unverbindlich an.

Foto: © orn_france /iStock / Getty Images Plus

Weniger arbeiten – bei gleichem Lohn

Weniger arbeiten – bei gleichem Lohn

HERBERN. In den letzten Jahren vor der Rente weniger arbeiten, eine mehrmonatige Auszeit vom Job nehmen oder Stunden reduzieren, um einen Angehörigen zu pflegen – und das bei unverändertem Lohn: Lebensarbeitszeitkonten machen dies möglich. Als erstes Handwerksunternehmen aus dem Bauhauptgewerbe im Kammerbezirk Münster und eines von ganz wenigen in Deutschland bietet die Fliesen K. Nägeler GmbH & Co. KG aus Ascheberg-Herbern ihren Mitarbeitern diese Chance.

Quelle: Allgemeine Zeitung

„Meine Mitarbeiter können freiwillig einen monatlichen Betrag ihrer Wahl auf das Konto einzahlen, Überstunden oder nicht verbrauchten Urlaub hineingeben. In der Industrie ist dieses Modell weit verbreitet, in anderen Branchen allerdings noch nicht“, erklärt Geschäftsführer Karsten Nägeler. Mit den Jahren sammeln die Beschäftigten ein Guthaben an, das eine Reduzierung der Arbeitszeit ohne Lohnverlust ermöglicht. Geld bzw. Stunden, die bis zum Renteneintritt nicht verbraucht sind, werden ausgezahlt. Rund ein Drittel der Gesellen nutzt das Lebensarbeitszeitkonto, das der Betrieb vor fünf Jahren eingeführt hat.

Die Idee dazu nahm Nägeler von einer Fortbildungsveranstaltung der Handwerkskammer zu Arbeitszeitmodellen mit. Er rief den Referenten an und informierte sich über die Möglichkeiten der Umsetzung. Dieser schlug ihm eine Förderung über die Potenzialberatung vor. „Das Landesprogramm hilft Betrieben dabei, vorhandene Potenziale besser zu nutzen, betriebliche Abläufe zu optimieren oder zu modernisieren. Dafür übernimmt das Land die Hälfte der Kosten für bis zu zehn Beratertage. Die Förderung pro Tag ist allerdings auf 500 Euro gedeckelt“, erklärt wfc-Berater Thomas Brühmann im Pressebericht. Er unterstützte Karsten Nägeler bei der Antragsstellung für die Förderung – bereits zum zweiten Mal. „Ich hatte zuvor über die Potenzialberatung die Umsatzbeteiligung unserer Führungskräfte auf Gewinnbeteiligung umgestellt. Das hat gut geklappt, deshalb habe ich das Instrument gerne wieder genutzt“, sagt Nägeler.

Mit dem externen Berater erarbeitete er die konkreten Anforderungen, dann begann dieser mit den Vorbereitungen für die Umsetzung und suchte unter anderem passende Anbieter. „Für uns hielt sich der Aufwand auf diese Weise in Grenzen. Nur der Steuerberater und unsere kaufmännische Bürokraft hatten bei der Einführung einiges zu tun, aber jetzt läuft alles unproblematisch und ohne Aufwand“, sagt Nägeler.

Auszahlungen gab es im Herberner Fliesenlegerbetrieb und seinen 30 Mitarbeitern bisher noch nicht. „Aber ich verspreche mir für die Zukunft eine ganze Menge davon“, sagt Nägeler. „Wenn unsere Mitarbeiter älter werden, können sie sich mehr schonen und weniger arbeiten, ohne auf Lohn zu verzichten. Das ist gut für ihre Gesundheit und damit auch für den Betrieb, weil sie sich ihre Arbeitskraft erhalten. Perspektivisch werden wir so wahrscheinlich mehr Mitarbeiter beschäftigen, die aber keine vollen Stellen haben. Das hilft uns auch dabei, Zeiten auszugleichen, in denen mal mehr und mal weniger zu tun ist.“ Letztlich sei es auch ein gutes Mittel, um Mitarbeiter von der Firma zu überzeugen und sie langfristig zu halten. „Das ist uns sehr wichtig“, sagt Nägeler.

Bei Auszahlungen aus dem Lebensarbeitszeitkonto fallen die üblichen Steuern und Sozialausgaben an. Allerdings bringt der Arbeitgeber bei den monatlichen Einzahlungen seine Sozialkosten, die für die Summe normalerweise gezahlt hätte, in den Topf ein. „Wenn ein Mitarbeiter beispielsweise monatlich 100 Euro auf das Lebensarbeitszeitkonto überweist, kommen vom Arbeitgeber rund 30 Euro an Sozialkosten hinzu. Zudem wird das Geld aufgrund des fünf Jahre alten Rahmenvertrags mit dem Rückversicherer gut verzinst. So sind die späteren Sozialabgaben der Beschäftigten mindestens neutralisiert, üblicherweise bleibt sogar ein nicht unerheblicher Überschuss.“

Quelle des Artikel:dzonline.de

Rechtliche Vorgaben für Arbeitszeitkonto

Rechtliche Vorgaben für Arbeitszeitkonto

Laut Haufe Online Redaktion rechnet jeder zweite Beschäftigte seine Arbeitszeit per Arbeitszeitkonto ab. Arbeitgeber schätzen es, Mitarbeiter flexibel einsetzen zu können, um Auftragsschwankungen auszugleichen. Sie müssen jedoch rechtlich auch einiges beachten.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier. Bei Fachfragen zum Thema können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen.

Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Lingen – Hauptstadt der Zeitwertkonten

Heinz-Jürgen Zink als Fachmann vor Ort

pr-news – Lingen (Ems) – Wenn man sein Büro betritt, dann steht man vor einer körperlich eher kleinen Erscheinung. Aber spricht man mit dem Geschäftsführer der Foresight GmbH aus Lingen (Ems), Heinz-Jürgen Zink, über das Thema Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle, dann wird er mit jedem Wort größer, denn aus ihm spricht die ganze Kompetenz, die man haben muss, wenn man in diesem Metier erfolgreich sein will.

Heinz-Jürgen Zink
Heinz-Jürgen Zink

Er kennt jedes Detail, jeden Gesetzestext und diese sprudeln nur so aus ihm heraus und man beginnt seine Leidenschaft für Zeitwertkonten zu teilen. Diese sind eine gute Chance für Arbeitnehmer, frühzeitig aus dem Arbeitsleben auszuscheiden, ohne auf gewohnte Bezüge verzichten zu müssen. Zeitwertkonten sind die flexibelste Möglichkeit zur unbegrenzten Umwandlung von Arbeitsentgelten. „Sie garantieren eine flexible Gestaltung der Lebensarbeitszeit und eine höhere Lebensqualität“, sagt Heinz-Jürgen Zink.

Am 11. Mai diesen Jahres war Zink Gastgeber beim 2. Lingener Zeitwertkonten-Unternehmersymposium, das ein nie da gewesenes Interesse der Wirtschaftsunternehmer zur Folge hatte. Als Referent trat Zinks Partner Harald Röder auf. Er begeisterte die 130 Unternehmer mit seiner kompetenten Darstellung der Möglichkeiten, die sich durch Zeitwertkonten auch für den Arbeitgeber ergeben. Reduzierung von Personalkosten bei Vorruhestandsregelungen. Vermeidung überalterter Mitarbeiterstrukturen – sozialverträgliche Verjüngung des Personalstammes, sind zwei der Vorteile. Heinz-Jürgen Zink beschreibt einen weiteren Pluspunkt für die typische Win-Win-Situation: „Imagesteigerung und Verbesserung der Attraktivität des eigenen Unternehmens, Wettbewerbsvorteile bei der Suche nach qualifizierten Fach- und Führungskräften“. Und wer wehrt sich schon gegen Wettbewerbsvorteile? Deshalb ist auch die Resonanz auf das Unternehmerysmposium, das von Zink mit Liebe zum Detail vorbereitet wurde, überwältigend. „Die Firmen haben erkannt, dass Zeitwertkonten die Zukunft sind, die jetzt in den Unternehmen Einzug halten muss“, sagt ein sichtlich zufriedener Veranstalter. Auch Harald Röder war mehr als begeistert von der Resonanz des Events im Lingener IT-Zentrum an der Kaiserstraße. „Ich habe noch nie erlebt, dass Unternehmer nach meinem Vortrag auf mich zu kamen, um sich bei mir zu bedanken“, so Röder, der einmal mehr unter Beweis stellte, dass das Thema Zeitwertkonten nicht so kompliziert sein muss, wie es auf den ersten Blick erscheint.

Gemeinsam haben Zink und Röder über die Jahre ein Netzwerk geschaffen, das in der Lage ist, in jedem Unternehmen Zeitwertkonten zu implementieren. Und seit das neue Flexi-II-Gesetz Anfang des Jahres in Kraft getreten ist, steht das Telefon vom Unternehmensberater Heinz-Jürgen Zink nicht mehr still. „Die Unternehmer in unserer Region haben uns von der Foresight GmbH als kompetenten Gesprächspartner ausgemacht und wollen Beratungstermine, die ich natürlich gerne nutze, um den Firmen zu geben, was sie wollen: Vorteile durch Zeitwertkonten“, sagt Zink, der mit solch einem Feedback gerechnet hat. „Wir haben jahrelang dieses Thema studiert und haben alles verfolgt, was man wissen muss. Aus diesem Fundus an Wissen schöpfen wir jetzt unsere Kraft und unser Engagement“, so Zink weiter. Und in der Tat, morgens bei Dienstantritt wird erst einmal gelesen.

Neuigkeiten und Gesetzestexte gehören zur täglichen Lektüre für den Fachmann aus Lingen (Ems). Denn Wissen, sagt er, kann einem keiner nehmen. Durch Heinz-Jürgen Zink wird seine Heimatstadt zum Dreh- und Angelpunkt für Lebensarbeitszeitmodelle. Lingen (Ems): Hauptstadt für Zeitwertkonten!