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Alles rund um einen früheren Rentenbeginn

Das Wort „Altersrente“ spaltet häufig die Gemüter. Während sich die einen darauf freuen, „endlich“ in den Ruhestand gehen zu können, gibt es andere, die dieser besonderen Zeit des Lebens ein wenig skeptisch gegenüberstehen.

Die gute Nachricht ist in diesem Zusammenhang, dass das Verabschieden aus der Arbeitswelt bei Weitem nicht mehr so standardisiert wie früher ablaufen muss. Im Gegenteil! Wer zum Beispiel auf die Vorzüge eines Zeitwertkontos setzt, kann mitunter sogar früher in die Rente starten.

Wie funktioniert die klassische Altersrente?

Diejenigen Arbeitnehmer, die mindestens für einen Zeitraum von 35 Jahren in die Rentenversicherung eingezahlt haben, sind auch dazu berechtigt, die Altersrente in Anspruch zu nehmen.
Wie lange dann schlussendlich gearbeitet werden muss, ist aktuell vom jeweiligen Geburtsjahr abhängig. Wer zum Beispiel im Jahre 1949 (oder früher) geboren wurde, arbeitet bis 65. Arbeitnehmer, die hier früher in den Ruhestand eintreten möchten, können dies tun, müssen jedoch finanzielle Einbußen von 0,3 Prozent (je Monat) und dementsprechend weniger Rente in Kauf nehmen.

Diejenigen, die 1948 oder früher geboren wurden, aber noch vor 194, arbeiten länger. Sie treten mit einem Alter von 67 Jahren in die Rente ein. Wer seinen allerletzten Arbeitstag vorziehen möchte, kann auch „nur“ bis 63 arbeiten. In diesem Fall wird die Rente jedoch um 14,4 Prozent reduziert.

Lohnt es sich, früher in Rente zu gehen?

Basierend auf dem gesetzlichen Rentensystem und ohne die Inanspruchnahme eines Zeitwertkontos kann diese Frage sicherlich nur von jedem/ jeder Arbeitnehmer/-in selbst beantwortet werden.
Punkte, die hierbei eine wichtige Rolle spielen, sind unter anderem:

• die Höhe der monatlich ausgezahlten Rente
• der eigene Anspruch
• die regelmäßigen Kosten.

Während es vielen Menschen wichtig ist, ihre Freizeit abseits des Berufslebens möglichst früh wieder selbst bestimmen zu können, ist es anderen wichtiger, keine finanziellen Einbußen hinnehmen zu müssen.

Was sollte im Zusammenhang mit Wartezeiten für die Rente beachtet werden?

Mit Hinblick auf Wartezeiten im Zusammenhang mit der entsprechenden Altersgrenze werden nicht nur die jeweiligen Beitragszeiten, sondern unter anderem auch Zeiten, die aus einem etwaigen Versorgungsausgleich, dem Rentensplitting (bei Ehepartnern bzw. eingetragenen Partnerschaften), Minijobs usw. entstehen, berücksichtigt.

Im Zusammenhang mit den entsprechenden Anrechnungszeiten entstehen dem Arbeitnehmer/ der Arbeitnehmerin keine Nachteile, wenn zum Beispiel während des Studiums oder während einer Krankheit, nicht eingezahlt werden konnte.

Das Zeitwertkonto für einen entspannten Start in die Rente?

Ein früherer Renteneintritt klingt verlockend, geht jedoch – zumindest in der klassischen Variante – mit einer reduzierten Rente einher. Die gute Nachricht ist, dass es hier oft nicht nötig ist, sich zwischen „entweder“ und „oder“ zu entscheiden.

Ein Zeitwertkonto stellt eine praktische Alternative für alle dar, die möglichst früh den „Herbst des Lebens“ genießen möchten. Je nachdem, wie viel Geld auf dem Konto angespart wurde, ist es möglich, früher in die Rente zu starten, ohne – zumindest in der Phase der in Anspruch genommenen Auszeit – hier deutlich Einbußen in Kauf nehmen zu müssen.

Die Mitarbeiter der Foresight GmbH helfen Ihnen gern weiter. Wir erstellen Ihnen einen Plan, anhand dessen Sie Ihre individuelle Situation noch besser einschätzen können. Je weitsichtiger Sie hier vorgehen, desto mehr können Sie Ihre wohlverdiente Rente zum entsprechenden Zeitpunkt auch genießen – im Idealfall natürlich ohne finanzielle Sorgen.

(Foto: Foresight/Stockfoto)