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Recruiting – wichtige Details rund um effiziente Personalgewinnung

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit effizienter Personalgewinnung immer wieder fällt, ist „Recruiting“. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Wort? Und worin liegen die besonderen Herausforderungen, wenn es darum geht, sich als Arbeitgeber vom Rest der Unternehmen, die ebenfalls auf der Suche nach guten Mitarbeitern sind, abzuheben?

In den folgenden Abschnitten werden viele Fragen rund um das Thema Recruiting beantwortet. Gleichzeitig soll aufgezeigt werden, dass es in der heutigen Zeit bei Weitem nicht nur darum geht, die passenden Arbeitnehmer zu finden, sondern es ebenfalls mindestens genauso wichtig ist, sich als ArbeitGEBER von der besten Seite zu zeigen. Vor allem hochqualifizierte Fachkräfte können sich ihre Unternehmen heutzutage oft aussuchen.

Was ist Recruiting und was gehört dazu?

Das englische Wort Recruiting kann am einfachsten mit dem deutschen „Personalbeschaffung“ übersetzt werden. Hier geht es vor allem darum, Mitarbeiter zu suchen (und schlussendlich auch einzustellen), die optimal zum betreffenden Unternehmen passen.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden im Rahmen des Recruiting Vorgangs mehrere „Stationen“ durchlaufen. Diese lassen sich weitestgehend standardisiert auf die folgenden Bereiche herunterbrechen:

  1. Das Aufgeben der Stellenanzeige

Die meisten Unternehmen suchen heutzutage online nach neuen Mitarbeitern. Schon hier ist es wichtig, sich – gerade bei der Suche nach Fachkräften – von den anderen Arbeitgebern abzuheben. Die meisten Unternehmen veröffentlichen ihre Stellenangebote nicht nur auf den einschlägigen Plattformen, sondern auch auf ihrer eigenen Homepage.

  • Eine Vorauswahl

Sind Bewerbungen eingegangen, wird eine Vorauswahl getroffen. Im Idealfall existiert hier ein standardisierter Filter, nach dem in „interessant“ und „weniger interessant“ gegliedert werden kann.

  • Bewerbungsgespräche

Bewerbungen, die als interessant eingestuft wurden, führen meist dazu, dass die betreffenden Bewerber auch eingeladen werden. Hier besteht dann für beide Seiten die Möglichkeit, Rückfragen zu stellen. Arbeitgeber, die mit besonderen Vorzügen, wie zum Beispiel einem Zeitwertkonto oder ähnlichem trumpfen können, kommen bei begehrten Bewerbern oft in die engere Auswahl.

  • Die Auswahl des passenden Bewerbers

Basierend auf den Gesprächen wird letztendlich die Frage „Welcher Mitarbeiter passt am besten in unser Team?“ beantwortet. Passt alles, kommt es letztendlich zu Punkt 5, der…

  • Vertragsunterzeichnung.

Was ist E-Recruiting?

Wie die Bezeichnung bereits vermuten lässt, spielt sich beim E-Recruiting ein Großteil des Bewerbungsprozesses online ab. Die betreffenden Stellenanzeigen, die meist die Basis für alle weiteren Aktivitäten bilden, werden online und nicht in der Zeitung geschaltet.

Einige Unternehmen haben den Bereich des E-Recruitings mittlerweile deutlich ausgebaut und führen unter anderem auch ihre Bewerbungsgespräche via Videokonferenz. Die Gründe, die für das E-Recruiting sprechen, sind vielseitig. Viele Unternehmen setzen auf diese Art von Bewerbersuche, da sie hierbei unter anderem von:

  • unkomplizierten Abläufen
  • einer gesteigerten Zeitersparnis

profitieren können.

Was sind E-Recruiting Tools?

Unter dem Begriff E-Recruiting Tools werden die „Bausteine“ zusammengefasst, die es braucht, um die elektronische bzw. digitale Bewerbersuche schlussendlich durchführen zu können. Zu den bekanntesten Tools gehören in diesem Zusammenhang die folgenden Ansätze:

  1. Die Homepage des ausschreibenden Unternehmens

Hierbei handelt es sich um ein Tool, das in gewisser Weise die Basis für erfolgreiches E-Recruiting darstellt. Auf der eigenen Homepage können nicht nur Daten zum Arbeitgeber, wie zum Beispiel Gründungsjahr, Branche usw., sondern auch Details dazu angegeben werden, wie sich das Unternehmen von anderen unterscheidet. Gerade dann, wenn Mitarbeiter hier gewisse Vorzüge, wie zum Beispiel ein Zeitwertkonto, besonders flexible Arbeitszeiten usw., genießen, handelt sich die eigene Homepage hervorragend dazu, um den Webseitenbesuchern genau das mitzuteilen.

  • Online Jobbörsen

Online Jobbörsen wurden im Laufe der Zeit immer beliebter. Hier treffen Menschen mit den unterschiedlichsten Vorstellungen vom „perfekten Job“ aufeinander. Die Inserate beziehen sich auf die verschiedensten Branchen und bieten ebenfalls, wenn sie entsprechend ausgefüllt werden, eine wunderbare Möglichkeit, die ausschreibenden Unternehmen besser kennenzulernen.

  • Recruiting über Social Media

In einer Zeit, in der die Sozialen Netzwerken von einer Vielzahl von Menschen genutzt werden, bietet es sich natürlich auch an, die Plattformen als eine Art „Online Jobbörse“ zu nutzen. Ausgeschriebene Stellen können auf diese Weise schnell geteilt und so einer noch größeren Zielgruppe zugänglich gemacht werden.

Effiziente Personalgewinnung – worauf sollte man achten?

Damit Personalgewinnung möglichst effizient funktionieren kann, ist es wichtig, einige Punkte zu beachten. Die Frage „Wie kann ich als Unternehmen den Bewerber VON MIR überzeugen?“ spielt hierbei eine wichtigere Rolle als es noch vor einigen Jahren der Fall war.

Wer sich hier als Arbeitgeber von seiner besten Seite präsentieren möchte, sollte sich mit den Erwartungen, die qualifizierte Fachkräfte an Unternehmen stellen, auseinandersetzen. Dabei zeigt sich vergleichsweise schnell, dass es vielen Arbeitnehmern – weitestgehend unabhängig von der Branche – wichtig ist, von einer überzeugenden Work-Life Balance zu profitieren.

Diese kann unter anderem mit „Extras“, wie zum Beispiel Zeitwertkonten, unterstützt werden. Auch kostenlose Getränke am Arbeitsplatz, eine – parallel zum erwähnten Zeitwertkonto – verlässliche Altersvorsorge und weitere Faktoren helfen oft dabei, die Bewerber von sich zu überzeugen.

Kurz: die Zeiten, in denen die Mitarbeiter in spe noch ihre zukünftigen Chefs überzeugen mussten, sind vorbei. Heute geht die Entwicklung in eine andere Richtung.

Zur effizienten Personalgewinnung gehört jedoch auch:

  • das eigene Unternehmen in den Stellenbeschreibungen realistisch und authentisch zu beschreiben
  • auf den passenden Plattformen zu veröffentlichen
  • Termine für Vorstellungsgespräche und Co. sinnvoll zu planen, so dass der eigene Arbeitsablauf nicht allzu sehr gestört wird
  • nach einer klaren Struktur in Bezug auf Zu- und Absagen vorzugehen.

Oder anders: Personalgewinnung ist vor allem dann effizient, wenn mit möglichst geringem Aufwand genau die Mitarbeiter gefunden werden, die das Unternehmen bestmöglich unterstützen und die sich hier in den unterschiedlichsten Bereichen wohlfühlen.

Welche Vorteile bietet modernes Human Resource Management?

Human Resource Management hat sich im Laufe der Zeit deutlich verändert. Heute geht es nicht mehr darum, lediglich Stellen auszuschreiben, Bewerbungen entgegenzunehmen und Mitarbeiter einzustellen.

Unternehmen und Angestellte begegnen einander im Idealfall auf Augenhöhe. Werden diese Punkte berücksichtigt und erfahren sowohl Bewerber als auch Unternehmen gegenseitige Wertschätzung, profitieren beide Seiten unter anderem von:

  • den Ergebnissen effektiver Arbeit
  • einer meist geringeren Fluktuation
  • einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit
  • unkomplizierten Abläufen.

Wer sich als Arbeitgeber immer wieder fragt, wie er für eine angenehme Arbeitsatmosphäre und eine ausreichende Motivation sorgen kann, wirkt auf mögliche neue Mitarbeiter meist moderner und arbeitnehmerfreundlicher.

Diese Art der Wertschätzung, die sich im Idealfall durch den kompletten Recruitingvorgang und darüber hinaus erstreckt, unterstützt ein Unternehmen oft mehr als es im ersten Moment den Anschein haben mag.