Es klingt altmodisch, ist aber irgendwie auch notwendig und doch noch eine Herausforderung. Die Vorsorge.

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Inflation und was passiert mit der Rente? Wie sieht die Zukunft aus?

Wenn ich heute zurückblicke und mir die Frage stelle, ob ich mit Anfang 20 über meine Rente nachgedacht habe, dann kann ich gleich abwinken. In dem Alter konnte die Welt für mich nicht groß genug sein und ich brauchte mich nicht lange selbst davon überzeugen, dass ich raus wollte, die Welt erleben.

Damals hörte ich zum Glück auf meine Eltern und kümmerte mich zuerst um Rente, Versicherungen etc., eben alles was man braucht. Heute hätte ich schon eher selbst einen Blick auf die Rente riskiert und irgendwie sehe ich aber auch die Unternehmen ein Stück weit in der Pflicht darauf aufmerksam zu machen.
Es ist enorm, welche Einflüsse uns derzeit treffen. Erst hatten und haben wir mit der Corona Pandemie zu kämpfen, hinzu kommt der Krieg zwischen Russland und der Ukraine und dann die daraus resultierende Neu-Positionierung verschiedener Aspekte in Europa.

Als die Pandemie uns erwischte, wurden wir nicht nur von der Krankheit getroffen, wir hatten plötzlich auch Themen wie Fehlmengen, Lieferschwierigkeiten, Logistikprobleme, Rohstoffknappheit und noch mehr zu handhaben. Diese Zeit gab uns einen Vorgeschmack davon, in welche Abhängigkeiten wir uns in den letzten zwei Jahrzehnten manövriert haben. In Hinblick auf den Krieg haben wir eine noch konsequentere Ahnung davon bekommen, in welcher Abhängigkeit wir uns tatsächlich befinden.  
Mit beträchtlichen Folgen auf den Finanzmarkt. Die Inflation steigt und die EZB ist bereit einzulenken, um auszugleichen. In den 1990er Jahren hatten wir die letzte große Inflation. Der Einfluss war derart drastisch, dass sogar die Regierung mit einer außergewöhnlichen einmaligen Rentenanpassung auf den Rentenmarkt reagiert. Und dass, obwohl das System Rente seit 1957 dynamisch angelegt wurde, um den Wertverlust durch inflationistische Steigerungen der Preise entgegenzuwirken.

Es bleibt also wichtig, einen Blick auf unsere Rente zu behalten und ein zusätzliches Angebot für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zugleich aufzunehmen und es als ernstzunehmende Ergänzung zur betrieblich Altersvorsorge zu sehen.

Personelle Entscheidungen erfolgen, gefühlt, immer viel zu schnell.
Angenommen, der Mitarbeiter wird 65 Jahre und will in den Vorruhestand gehen. Dann fehlt es an Zeit, um einen neuen Mitarbeiter zu finden und einzuarbeiten, und zwar so weit, dass er nicht nur notdürftig mitarbeiten kann, sondern auch die wichtigsten Themen im Blick hat.

Eine überspitzte Darstellung und doch nicht ungewöhnlich.
Hätte der Arbeitnehmer ein Arbeitszeitkonto, hätte man ihm bereits mit 60 Jahren das Angebot unterbreiten können, in   die Teilzeit zu wechseln und damit das Gehalt/den Lohn so auszugleichen, dass er kaum Einbußen hat. Im Gegenzug blieben fünf Jahre, um einen  neuen Mitarbeiter einzustellen und einzuarbeiten.

Die „alte-neue“ Teilzeitkraft könnte so als Kollege und/oder Mentor unterstützen. Auf diese Art und Weise,  ließe sich auch die Nachfolgeregelung  besser planen, ein dynamischer Wissenstransfer wäre garantiert noch bevor der Mitarbeiter das Unternehmen verlässt.
Hat dieser jedoch bis zum Eintrittsalter nicht die Möglichkeit das LAZ zu beanspruchen, kann er es auch erst nach dem regulären Renteneintrittsalter verwenden. Dies hätte den selben Vorteil, als wenn er weiterhin arbeiten würde.
Auch in diesem Fall stockt er seinen Renten anspruch auf 0,5 Prozent pro Monat auf, obwohl er bereits seit seinem 67. Lebensjahr nicht mehr arbeitet.

Clever gedacht. Rentensicherung und Personalplanung, Personalentwicklung und Nachfolgeregelung unter einem Hut.

Aus diesem Grund stecken unsere Fachberater zusammen mit den Unternehmen, die Regelungen zum Vorruhestand ab. Individuelle Modelle der Lebensarbeitszeitkonten für Ihre Organisationsentwicklung.  
So sieht moderne und flexible Planung aus.

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