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Treffen mit Jens Beeck

Treffen mit Jens Beeck

Lingen – Am Dienstag, den 10.08.2021 trafen sich die Fachberater Heinz-Jürgen Zink und Mike Brendt, der Foresight GmbH mit Jens Beeck (FDP), Mitglied des deutschen Bundestages und Vorsitzender des FDP-Bezirksverbands Osnabrück zu einem Austausch auf dem Lingener Marktplatz.

Hauptthema waren die aktuellen Herausforderungen in der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und die Frage, welche Rolle Zeitwertkonten aktuell spielen und in der Zukunft spielen sollen. Die Bedarfe und Ansprüche verändern sich, der Arbeitsplatz ist für viele nicht mehr der Mittelpunkt ihres Lebens: Väter möchten ihre Kinder aufwachsen sehen, junge Menschen sich den Traum von der Asienreise erfüllen, ältere die letzten Arbeitsjahre weniger Stunden machen, ohne auf viel Gehalt verzichten zu müssen. Die Diversität der Arbeitnehmenden ernst zu nehmen und ihre Wünsche abzubilden, dafür steht das Zeitwertkonto. Doch wieso bieten bisher wenige Betriebe diese Lösung an?

Lebensarbeitszeit und Flexibilisierung positiv besetzen

Jens Beeck – von Haus aus Rechtsanwalt – interessierte allen voran, ob es weiterer gesetzlicher Unterstützungen neben dem Flexibilisierungsgesetz II bedarf, um die Einführung und Umsetzung attraktiver zu gestalten. Heinz-Jürgen Zink entgegnete, dass es jetzt nicht zwingend einer rechtlichen Reform bedarf, sondern die Transparenz und Aufklärung das wichtigste sei. Das Thema Zeitwertkonten müsse politisch und öffentlich stattfinden. Arbeitgebenden zu vermitteln, dass sie durch das Zeitwertkonto und die damit einhergehenden Freiheiten ihre Mitarbeitenden langfristig binden, das Beschäftigungsverhältnis aufrecht erhalten und gleichzeitig ermöglichen Lebensträume zu verwirklichen. Mike Brendt ergänzte die Notwendigkeit die Herausforderungen der Umgestaltung der Arbeit positiv zu besetzen, Ängste abzubauen.

Das Gespräch war für alle Beteiligten aufschlussreich und positiv und soll nach der Bundestagswahl im September fortgeführt werden.

Ehegattenunterhalt

Ehegattenunterhalt

Um herauszufinden, ob ein Ehegattenunterhalt gegenüber dem anderen greift, ist es wichtig, mehrere Faktoren zu berücksichtigen. Wichtige Infos hierzu finden sich unter anderem im BGB (§ 1569/ Grundsatz der Eigenverantwortung, Zitat: „Nach der Scheidung obliegt es jedem Ehegatten, selbst für seinen Unterhalt zu sorgen. Ist er dazu außerstande, hat er gegen den anderen Ehegatten einen Anspruch auf Unterhalt nur nach den folgenden Vorschriften.“) und im SGB (§ 1670/ Unterhalt wegen der Betreuung eines Kindes).

Wie hoch der Ehegattenunterhalt, der gezahlt werden muss, letztendlich ist, ist von den ehelichen Lebensverhältnissen abhängig. Hinzu kommt, dass der-/ diejenige, der/ die Unterhalt erhält, bedürftig sein muss und somit nicht selbst für den eigenen Lebensunterhalt sorgen kann und der/ die Zahlende dazu in der Lage sein muss, die entsprechenden Zahlungen auch zu leisten, ohne das der eigene Lebensunterhalt zu stark eingeschränkt wird.

Wann gilt ein Mensch als bedürftig?

Eine Frage, die hier in letzter Zeit eine besonders wichtige Rolle spielt: ist ein Arbeitnehmer, der Wertguthaben auf seinem Zeitwertkonto gesammelt hat, bedürftig? Laut § 1577 Abs. 1 SGB liegt keine Bedürftigkeit vor, wenn es möglich ist, sich mit den eigenen Einkünften/ dem Vermögen selbst zu unterhalten. Als Maßstab für die entsprechenden Berechnungen wird das Bruttoeinkommen verwendet.

Etwaige Umwandlungen im Zusammenhang mit einem Zeitwertkonto beeinflussen die Bedürftigkeit nicht. Oder anders: diejenigen, die zu wenig Geld zur Verfügung haben, weil sie es in Wertguthaben umwandeln, gelten nicht als bedürftig. Stattdessen wäre es ihre Pflicht, die Höhe der Einzahlungen anzupassen. Es ist also nicht erlaubt, das eigene Arbeitseinkommen bewusst zu schmälern, um als „bedürftig“ zu gelten.

Erst dann, wenn das Wertguthaben ausgezahlt (und dementsprechend auch versteuert) wird, gilt es als Einkommen und wird dann auch erst berücksichtigt.

Die Einzahlung auf ein Zeitwertkonto beeinflusst die Höhe des Unterhaltsanspruchs

Je nachdem, wie viel Geld auf ein Zeitwertkonto eingezahlt wird, verändert sich auch der Unterhaltsanspruch. Aus den tatsächlichen Einkommensverhältnissen ergibt sich dann der festgesetzte Lebensstandard.

In diesem Zusammenhang wird klar zwischen den Einkünften unterschieden, die genutzt werden, um den Bedarf zu decken und denen, die darauf ausgerichtet sind, Vermögen zu bilden bzw. vorzusorgen. Letztere werden aus der Berechnung des Anspruchs ausgeschlossen, da sie direkt abgeführt werden und daher den Lebensstandard nicht beeinflussen. Oder anders: der Teil des Vermögens, der in das Zeitwertkonto (oder auch in die Altersvorsorge) fließt, bestimmt nicht die Lebensverhältnisse in der Ehe.

Beeinflusst das Zeitwertkonto die Leistungsfähigkeit des Verpflichteten?

Ein bestehendes Wertguthaben muss nicht aufgelöst werden, um ein Ehegattenunterhalt nachzukommen. Immerhin hat der Inhaber des Zeitwertkontos keine Möglichkeit, sein Konto „einfach so“ aufzulösen.

Eine Alternative wäre jedoch, eine bestehende Umwandlung des Bruttoentgelts aufzulösen und das Zeitwertkonto ruhen zu lassen.

Um jedoch zu entscheiden, ob der Unterhaltsverpflichtete leistungsfähig ist oder nicht, müssen die Einkünfte, die ihm zur Verfügung stehen, berücksichtigt werden. Diejenigen, die mehr in ihr Zeitwertkonto einzahlen, sind dementsprechend auch weniger leistungsfähig. Dennoch müssen in diesem Zusammenhang auch Grenzen beachtet werden. Als Orientierung könnten dabei die Vorgaben zur Altersvorsorge dienen. Hier werden lediglich die Beiträge berücksichtigt, die die eigene Leistungsfähigkeit um maximal vier Prozent mindern.

Die Rente und das Zeitwertkonto

Die Rente und das Zeitwertkonto

Viele Arbeitnehmer stehen der Zeit ihrer Rente skeptisch gegenüber. Neben der Frage, ob das Geld denn überhaupt ausreichen wird, um den Ruhestand im Idealfall in vollen Zügen zu genießen, überlegen sie auch, wie lange sie eigentlich arbeiten müssen.

Ein weiterer Gedanke, der hier vergleichsweise rasch aufkommt: „Bin ich mit knapp 70 nicht zu alt, um all das zu tun, was ich schon immer tun wollte und wofür nie Zeit blieb?“

Kurz: mit der Rente und dem Renteneintritt sind viele positive, aber auch einige zweifelnde Gedanken verbunden.

In Bezug auf den allerletzten Arbeitstag des Lebens (und wann dieser genau stattfinden sollte) lohnt es sich durchaus auch, ein wenig über den Tellerrand zu blicken. Mit einem Zeitwertkonto ist es beispielsweise möglich, teilweise deutlich früher in die Rente zu starten.

Das Prinzip des Zeitwertkontos in der Übersicht

Auf ein Zeitwertkonto wird nicht Zeit, sondern Geld eingezahlt. Der entsprechende Gesamtbetrag setzt sich beispielsweise aus nicht-in-Anspruch genommenem Urlaubs- und Weihnachtsgeld, jedoch auch aus Überstunden, die nicht ausgezahlt wurden, zusammen.

Über die Jahre kommt hier mitunter eine beachtliche Summe zusammen, die dann ab dem ersten Tag der verfrühten Rente als Gehaltsersatz monatlich ausgezahlt wird.

Der Vorteil: die Inhaber des Zeitwertkontos profitieren von einer längeren Rente und gleichzeitig von dem guten Gefühl, finanziell keine größeren Einbußen in Kauf nehmen zu müssen. Ein klarer Unterschied zum unbezahlten Urlaub, der ebenso mit viel Freizeit lockt, aber erfordert, dass der Arbeitnehmer im Laufe der Jahre in Eigenregie ein ausreichend großes Finanzpolster aufbauen konnte.

Eine längere Rentenzeit dank Zeitwertkonto? So geht’s!

Zeitwertkonten zeichnen sich durch eine beeindruckende Flexibilität aus. In Absprache mit dem Arbeitgeber ist es unter anderem auch möglich, das Guthaben zu nutzen, um sich zum Beispiel ein Jahr früher in den Ruhestand zu verabschieden.

Damit sich das Ganze auch lohnt, ist es natürlich wichtig, dass sich zum „verfrühten Renteneintritt“ ausreichend Geld auf dem Zeitwertkonto befindet.

Die Mitarbeiter der Foresight GmbH helfen Ihnen gern dabei, Ihre aktuelle Situation einzuschätzen. Basierend auf:

  • Ihrer Arbeitssituation
  • der Frage „Wann möchten Sie sich in den Ruhestand verabschieden?“
  • Ihren persönlichen Ansprüchen mit Hinblick auf die Höhe der monatlichen Zahlungen während Ihrer Auszeit

zeigen wir Ihnen auf, über welche Optionen Sie verfügen und wie hoch die Beträge sein sollten, die Sie auf Ihr Zeitwertkonto einzahlen. Auf diese Weise stellen Sie schnell fest, ob es sich hierbei um eine Option handelt, mit der Sie – je nach persönlichem Anspruch – für eine noch bessere Work-Life Balance vor Ihrer Rente sorgen möchten.

Wie kann die „verlängerte Rente“ optimal genutzt werden?

Die Antworten auf diese Frage gehen teilweise deutlich auseinander. Während viele Arbeitnehmer planen, zu reisen, entscheiden sich andere dafür, den heimischen Garten zu pflegen und/ oder sich ein neues Hobby zu suchen.

Fest steht: wer sich mit dieser Option auseinandersetzt, profitiert von der Möglichkeit, dem eigenen Ruhestand – sowohl mit Hinblick auf dessen Dauer als auch im Zusammenhang mit der finanziellen Situation während der ersten Monate – ein wenig entspannter entgegensehen zu können.

 „Wie lange muss ich eigentlich noch arbeiten?“ Es gibt wohl kaum einen Arbeitnehmer, der sich diese Frage noch nicht gestellt hat. Gerade dann, wenn „große Pläne“, wie zum Beispiel eine Weltreise oder ähnliches, anstehen, kommt hinzu, dass die Betroffenen sich mit der Überlegung auseinandersetzen, ob sie zum betreffenden Zeitpunkt noch fit genug sind, um ihre Träume zu verwirklichen.

Mit einem Zeitwertkonto ist es oft möglich, deutlich früher in den Ruhestand zu starten und der Gesamtsituation eventuell ein wenig entspannter entgegenzusehen.

Die Mitarbeiter der Foresight GmbH beraten Sie gern mit Hinblick auf alles, was Sie in Bezug auf einen früheren Renteneintritt wissen sollten.

Wie sollte mein Sabbatical planen?

Wie sollte mein Sabbatical planen?

Für viele Menschen steht es ganz weit oben auf der To-Do Liste des Lebens: das Sabbatical. Damit hier jedoch in jeder Hinsicht optimal profitiert werden kann, ist es wichtig, diese besondere Zeit optimal im Voraus zu planen.

Neben der Frage: was möchte ich eigentlich erleben, spielt noch ein weiterer Aspekt eine wichtige Rolle: das Geld. Immerhin fällt in diesem Fall die regelmäßige Gehaltszahlung aus, oder? Nicht zwangsläufig!

Wer hier auf die Vorzüge eines Zeitwertkontos setzen kann, muss sich über seine finanzielle Situation während des Sabbaticals eigentlich keine Sorgen machen. Die folgenden Abschnitte zeigen auf, worauf bei der Vorbereitung auf die lange Auszeit geachtet werden sollte.

Welches Modell passt am besten?

Arbeitnehmer, die sich für ein Sabbatical bzw. für eine längere Auszeit entschieden haben, können zwischen der unbezahlten Freistellung und dem Sonderurlaub wählen. Letzterer stößt jedoch im Zusammenhang mit längeren Auszeiten an seine Grenzen. Ab vier Wochen ist Schluss! Längere Auszeiten werden mit einer Unterbrechung des Arbeitsverhältnisses gleichgesetzt.

Bei der unbezahlten Freistellung ruht das Arbeitsverhältnis. Auszeiten von einem Jahr sind hier keine Seltenheit. Die betroffenen Arbeitnehmer sollten vorher jedoch ausreichend Geld angespart haben. Denn: „unbezahlt“ heißt hier tatsächlich unbezahlt. Und wer möchte sich schon während einer solch intensiven Erholung Sorgen um das Zahlen seiner Rechnungen machen müssen?

Das Zeitwertkonto als Alternative

Auch diejenigen, deren Lebenstraum es ist, sich über einen Zeitraum von mehreren Monaten aus der Arbeitswelt zu verabschieden, werden zugeben, dass es sehr viel Disziplin braucht, um jeden Monat in Eigenregie Geld zurückzulegen.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass es bei genauer Betrachtung noch eine dritte Variante gibt, die in gewisser Weise einen Kompromiss zwischen der unbezahlten Freistellung und dem Sonderurlaub darstellt: das Zeitwertkonto.

Je nachdem, wie hoch der Betrag ist, der hier eingezahlt wurde, stellen auch längere Auszeiten kein Problem dar. Die Summe besteht beispielsweise aus nicht-in-Anspruch-genommenem Weihnachts- und Urlaubsgeld, Zahlungen für Überstunden usw. .

Kurz: der Arbeitnehmer verzichtet zu einem Zeitpunkt auf den entsprechenden Betrag, um ihn sich später – im Rahmen des Sabbaticals – auszahlen zu lassen. Ein weiterer Vorteil: das Arbeitsverhältnis wird somit nicht unterbrochen und der Sozialversicherungsschutz bleibt ebenfalls bestehen.

Darf ich immer ein Sabbatical nehmen?

Auch wenn viele Experten der Meinung sind, dass ein Sabbatical sich positiv auf die Leistungsfähigkeit und die Psyche eines Menschen auswirken kann, besteht in der Regel hierzulande im Zusammenhang mit den meisten Berufsgruppen kein Anspruch auf die monatelange Auszeit. Das bedeutet: der Arbeitgeber muss zustimmen und kann sich dementsprechend auch gegen das Sabbatical seines Mitarbeiters aussprechen.

Es ist dementsprechend durchaus sinnvoll, sich als Arbeitnehmer, der plant, ein Sabbatical zu nehmen, auf ein Gespräch mit dem Chef vorzubereiten und darzulegen, welche Vorteile das Unternehmen von der längeren Auszeit haben könnte. Besonders gut gelingt dies natürlich dann, wenn der Arbeitnehmer plant, nicht „nur“ zu reisen, sondern sich auch fortbilden und Erfahrungen sammeln möchte, die er dann wiederrum im Betrieb einsetzen kann.

Sabbaticals werden immer beliebter, wenn es darum geht, „endlich das zu tun, wonach der Sinn steht“. Bei manchen Menschen handelt es sich hierbei um eine Weltreise, andere möchten die erste Zeit als Mama oder Papa besonders ausgiebig genießen und wieder andere planen, „einfach mal nichts“ zu tun.

Egal, welche Punkte hier auf der To-Do Liste stehen mögen: ein Sabbatical sollte immer gut vorbereitet sein! In unserem neuesten Artikel zeigen wir auf, welche Punkte hier genau beachtet werden müssen und dass eine längere Auszeit nicht zwangsläufig mit finanziellem Verzicht einhergehen muss.

Wohin mit den Überstunden?

Wohin mit den Überstunden?

Ein Überstundenkonto füllt sich heutzutage oft schneller als es den Anschein haben mag. Doch wie können die zu viel geleisteten Stunden eigentlich wieder „abgefeiert“ werden? Gibt es wirklich keine Alternativen zum „etwas früheren Feierabend“ am Freitag? Doch! Und diese sind oft weitaus flexibler!

Fest steht: bei angesammelten Überstunden handelt es sich mehr um eine Regel als um eine Ausnahme. Umso wichtiger, sich als Arbeitnehmer mit den hiermit verbundenen Optionen auseinanderzusetzen.

Was mache ich mit den Überstunden? Ein Blick in den Arbeitsvertrag hilft!

Im Arbeitsvertrag werden alle Details rund um das Arbeitsverhältnis geregelt – unter anderem auch oft, wie mit Überstunden umgegangen werden kann.

In den allermeisten Fällen ist hier entweder von einer zusätzlichen finanziellen Vergütung oder der Möglichkeit eines Freizeitausgleichs die Rede. Vielen Arbeitnehmern ist der Umgang mit etwaigen Überstunden sogar so wichtig, dass sie sich ihren neuen Job nach diesem Kriterium aussuchen. Beide Varianten bergen jedoch sowohl Vor- als auch Nachteile.

Werden Überstunden nämlich ausgezahlt, müssen sie – ebenso wie der klassische Lohn – versteuert werden. Wer dann auf der Basis einer anderen Steuerklasse veranlagt wird, kann sogar mit mehr Stunden weniger Geld verdienen. Hier gilt es dementsprechend immer, individuell zu berechnen, ab wann sich diese Variante lohnt.

Der Freizeitausgleich wirkt auf den ersten Blick sehr flexibel. Immerhin lässt sich so oft beispielsweise früher ins Wochenende starten. Damit diese Variante jedoch funktioniert und nicht die Abläufe im Betrieb gefährdet, ist es wichtig, dass sich Arbeitnehmer und Vorgesetzte miteinander besprechen. „Nur“, weil das Überstundenkonto gefüllt ist, bedeutet dies nicht, dass der Arbeitnehmer seine freie Tage ohne Einverständnis nehmen könnte. 

Das Zeitwertkonto als Alternative zu klassischen Lösungen?

Das Zeitwertkonto erfreut sich – unter anderem aufgrund der gebotenen Flexibilität – einer großen Beliebtheit.

Das Prinzip ähnelt im ersten Schritt dem Überstundenkonto – aber eben wirklich nur im ersten Schritt. Denn: auf dem Zeitwertkonto werden die Beträge, die dem Arbeitnehmer im Zusammenhang mit seinen abgeleisteten Überstunden eigentlich zustehen, gesammelt. Dementsprechend wird hier nicht wirklich Zeit, sondern vielmehr Geld eingezahlt.

Im Laufe der Jahre kommen hier oft durchaus hohe Summen zusammen. Diese können dann für langfristige (!) Auszeiten, wie zum Beispiel ein Sabbatjahr oder ähnliches verwendet werden. Der Vorteil: der Arbeitnehmer profitiert von regelmäßigen Zahlungen, die ihm ohnehin zugestanden hätten, die er sich jedoch aufgespart hat. Dementsprechend muss er keine größeren finanziellen Engpässe bewältigen. Die Höhe der Zahlungen orientiert sich am bisherigen Gehalt, kann sich jedoch durch leichte Abweichungen auszeichnen. Genaue Berechnungen im Vorfeld helfen dabei, die Situation während der besagten Auszeit noch ein wenig besser einzuschätzen.

Selbstverständlich müssen die geplanten Auszeiten, deren Spanne und Start- sowie Enddatum ebenfalls mit dem Arbeitgeber abgeklärt werden. Fest steht jedoch, dass es sich beim Zeitwertkonto um eine praktische Alternative für all diejenigen handelt, die ihre Überstunden auf individuelle Weise anlegen möchten.

Wer weiß, dass er eine besonders lange Auszeit plant, weil beispielsweise eine Weltreise o. ä. ansteht, sollte sich zudem überlegen, ob er nicht nur Überstunden auf sein Zeitwertkonto, sondern auch andere Beträge einzahlt. Viele Arbeitnehmer „füttern“ ihr entsprechendes Konto oft auch mit Weihnachts- und Urlaubsgeld. Die Möglichkeiten sind vielseitig und bieten weitaus mehr Spielraum als es auf den ersten Blick den Anschein haben mag.

Die Mitarbeiter der Foresight GmbH helfen Ihnen gern weiter. Wir beraten Sie umfassend zu allen Themen, die mit Hinblick auf Ihr individuelles Zeitwertkonto eine wichtige Rolle spielen. Falls Sie sich also für eine Alternative zum klassischen „Überstunden Abfeiern“ und der Auszahlung Ihrer „Mehr-Stunden“ interessieren, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!