Wie sollte mein Sabbatical planen?

Wie sollte mein Sabbatical planen?

Für viele Menschen steht es ganz weit oben auf der To-Do Liste des Lebens: das Sabbatical. Damit hier jedoch in jeder Hinsicht optimal profitiert werden kann, ist es wichtig, diese besondere Zeit optimal im Voraus zu planen.

Neben der Frage: was möchte ich eigentlich erleben, spielt noch ein weiterer Aspekt eine wichtige Rolle: das Geld. Immerhin fällt in diesem Fall die regelmäßige Gehaltszahlung aus, oder? Nicht zwangsläufig!

Wer hier auf die Vorzüge eines Zeitwertkontos setzen kann, muss sich über seine finanzielle Situation während des Sabbaticals eigentlich keine Sorgen machen. Die folgenden Abschnitte zeigen auf, worauf bei der Vorbereitung auf die lange Auszeit geachtet werden sollte.

Welches Modell passt am besten?

Arbeitnehmer, die sich für ein Sabbatical bzw. für eine längere Auszeit entschieden haben, können zwischen der unbezahlten Freistellung und dem Sonderurlaub wählen. Letzterer stößt jedoch im Zusammenhang mit längeren Auszeiten an seine Grenzen. Ab vier Wochen ist Schluss! Längere Auszeiten werden mit einer Unterbrechung des Arbeitsverhältnisses gleichgesetzt.

Bei der unbezahlten Freistellung ruht das Arbeitsverhältnis. Auszeiten von einem Jahr sind hier keine Seltenheit. Die betroffenen Arbeitnehmer sollten vorher jedoch ausreichend Geld angespart haben. Denn: „unbezahlt“ heißt hier tatsächlich unbezahlt. Und wer möchte sich schon während einer solch intensiven Erholung Sorgen um das Zahlen seiner Rechnungen machen müssen?

Das Zeitwertkonto als Alternative

Auch diejenigen, deren Lebenstraum es ist, sich über einen Zeitraum von mehreren Monaten aus der Arbeitswelt zu verabschieden, werden zugeben, dass es sehr viel Disziplin braucht, um jeden Monat in Eigenregie Geld zurückzulegen.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass es bei genauer Betrachtung noch eine dritte Variante gibt, die in gewisser Weise einen Kompromiss zwischen der unbezahlten Freistellung und dem Sonderurlaub darstellt: das Zeitwertkonto.

Je nachdem, wie hoch der Betrag ist, der hier eingezahlt wurde, stellen auch längere Auszeiten kein Problem dar. Die Summe besteht beispielsweise aus nicht-in-Anspruch-genommenem Weihnachts- und Urlaubsgeld, Zahlungen für Überstunden usw. .

Kurz: der Arbeitnehmer verzichtet zu einem Zeitpunkt auf den entsprechenden Betrag, um ihn sich später – im Rahmen des Sabbaticals – auszahlen zu lassen. Ein weiterer Vorteil: das Arbeitsverhältnis wird somit nicht unterbrochen und der Sozialversicherungsschutz bleibt ebenfalls bestehen.

Darf ich immer ein Sabbatical nehmen?

Auch wenn viele Experten der Meinung sind, dass ein Sabbatical sich positiv auf die Leistungsfähigkeit und die Psyche eines Menschen auswirken kann, besteht in der Regel hierzulande im Zusammenhang mit den meisten Berufsgruppen kein Anspruch auf die monatelange Auszeit. Das bedeutet: der Arbeitgeber muss zustimmen und kann sich dementsprechend auch gegen das Sabbatical seines Mitarbeiters aussprechen.

Es ist dementsprechend durchaus sinnvoll, sich als Arbeitnehmer, der plant, ein Sabbatical zu nehmen, auf ein Gespräch mit dem Chef vorzubereiten und darzulegen, welche Vorteile das Unternehmen von der längeren Auszeit haben könnte. Besonders gut gelingt dies natürlich dann, wenn der Arbeitnehmer plant, nicht „nur“ zu reisen, sondern sich auch fortbilden und Erfahrungen sammeln möchte, die er dann wiederrum im Betrieb einsetzen kann.

Sabbaticals werden immer beliebter, wenn es darum geht, „endlich das zu tun, wonach der Sinn steht“. Bei manchen Menschen handelt es sich hierbei um eine Weltreise, andere möchten die erste Zeit als Mama oder Papa besonders ausgiebig genießen und wieder andere planen, „einfach mal nichts“ zu tun.

Egal, welche Punkte hier auf der To-Do Liste stehen mögen: ein Sabbatical sollte immer gut vorbereitet sein! In unserem neuesten Artikel zeigen wir auf, welche Punkte hier genau beachtet werden müssen und dass eine längere Auszeit nicht zwangsläufig mit finanziellem Verzicht einhergehen muss.

Wohin mit den Überstunden?

Wohin mit den Überstunden?

Ein Überstundenkonto füllt sich heutzutage oft schneller als es den Anschein haben mag. Doch wie können die zu viel geleisteten Stunden eigentlich wieder „abgefeiert“ werden? Gibt es wirklich keine Alternativen zum „etwas früheren Feierabend“ am Freitag? Doch! Und diese sind oft weitaus flexibler!

Fest steht: bei angesammelten Überstunden handelt es sich mehr um eine Regel als um eine Ausnahme. Umso wichtiger, sich als Arbeitnehmer mit den hiermit verbundenen Optionen auseinanderzusetzen.

Was mache ich mit den Überstunden? Ein Blick in den Arbeitsvertrag hilft!

Im Arbeitsvertrag werden alle Details rund um das Arbeitsverhältnis geregelt – unter anderem auch oft, wie mit Überstunden umgegangen werden kann.

In den allermeisten Fällen ist hier entweder von einer zusätzlichen finanziellen Vergütung oder der Möglichkeit eines Freizeitausgleichs die Rede. Vielen Arbeitnehmern ist der Umgang mit etwaigen Überstunden sogar so wichtig, dass sie sich ihren neuen Job nach diesem Kriterium aussuchen. Beide Varianten bergen jedoch sowohl Vor- als auch Nachteile.

Werden Überstunden nämlich ausgezahlt, müssen sie – ebenso wie der klassische Lohn – versteuert werden. Wer dann auf der Basis einer anderen Steuerklasse veranlagt wird, kann sogar mit mehr Stunden weniger Geld verdienen. Hier gilt es dementsprechend immer, individuell zu berechnen, ab wann sich diese Variante lohnt.

Der Freizeitausgleich wirkt auf den ersten Blick sehr flexibel. Immerhin lässt sich so oft beispielsweise früher ins Wochenende starten. Damit diese Variante jedoch funktioniert und nicht die Abläufe im Betrieb gefährdet, ist es wichtig, dass sich Arbeitnehmer und Vorgesetzte miteinander besprechen. „Nur“, weil das Überstundenkonto gefüllt ist, bedeutet dies nicht, dass der Arbeitnehmer seine freie Tage ohne Einverständnis nehmen könnte. 

Das Zeitwertkonto als Alternative zu klassischen Lösungen?

Das Zeitwertkonto erfreut sich – unter anderem aufgrund der gebotenen Flexibilität – einer großen Beliebtheit.

Das Prinzip ähnelt im ersten Schritt dem Überstundenkonto – aber eben wirklich nur im ersten Schritt. Denn: auf dem Zeitwertkonto werden die Beträge, die dem Arbeitnehmer im Zusammenhang mit seinen abgeleisteten Überstunden eigentlich zustehen, gesammelt. Dementsprechend wird hier nicht wirklich Zeit, sondern vielmehr Geld eingezahlt.

Im Laufe der Jahre kommen hier oft durchaus hohe Summen zusammen. Diese können dann für langfristige (!) Auszeiten, wie zum Beispiel ein Sabbatjahr oder ähnliches verwendet werden. Der Vorteil: der Arbeitnehmer profitiert von regelmäßigen Zahlungen, die ihm ohnehin zugestanden hätten, die er sich jedoch aufgespart hat. Dementsprechend muss er keine größeren finanziellen Engpässe bewältigen. Die Höhe der Zahlungen orientiert sich am bisherigen Gehalt, kann sich jedoch durch leichte Abweichungen auszeichnen. Genaue Berechnungen im Vorfeld helfen dabei, die Situation während der besagten Auszeit noch ein wenig besser einzuschätzen.

Selbstverständlich müssen die geplanten Auszeiten, deren Spanne und Start- sowie Enddatum ebenfalls mit dem Arbeitgeber abgeklärt werden. Fest steht jedoch, dass es sich beim Zeitwertkonto um eine praktische Alternative für all diejenigen handelt, die ihre Überstunden auf individuelle Weise anlegen möchten.

Wer weiß, dass er eine besonders lange Auszeit plant, weil beispielsweise eine Weltreise o. ä. ansteht, sollte sich zudem überlegen, ob er nicht nur Überstunden auf sein Zeitwertkonto, sondern auch andere Beträge einzahlt. Viele Arbeitnehmer „füttern“ ihr entsprechendes Konto oft auch mit Weihnachts- und Urlaubsgeld. Die Möglichkeiten sind vielseitig und bieten weitaus mehr Spielraum als es auf den ersten Blick den Anschein haben mag.

Die Mitarbeiter der Foresight GmbH helfen Ihnen gern weiter. Wir beraten Sie umfassend zu allen Themen, die mit Hinblick auf Ihr individuelles Zeitwertkonto eine wichtige Rolle spielen. Falls Sie sich also für eine Alternative zum klassischen „Überstunden Abfeiern“ und der Auszahlung Ihrer „Mehr-Stunden“ interessieren, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!

Wer kann sich schon ein Sabbatical leisten?

Wer kann sich schon ein Sabbatical leisten?

„Ich bin total ausgebrannt! Ich brauche ein Sabbatical!“ – es gibt sicherlich viele Büros, in denen dieser Satz in der Vergangenheit schon gefallen ist. Zahlreiche Arbeitnehmer verbinden mit einer solchen Auszeit jedoch vor allem eine vergleichsweise hohe Gehaltsklasse.

Immerhin müssen die Annehmlichkeiten, die ein Sabbatical mit sich bringt, ja auch finanziert werden, oder?

Die gute Nachricht ist, dass es – dank eines Zeitwertkontos – durchaus möglich ist, hier ein wenig flexibler zu planen. Zudem braucht es kein gut gefülltes Sparbuch, um während der längeren Auszeit keine Geldsorgen haben zu müssen. Die Lösung ist – wie so oft – weitaus einfacher.

Was ist eigentlich ein Sabbatical?

Der Trend rund um Sabbaticals stammt eigentlich aus den USA. Ein Sabbatical kann mit „Auszeit“ übersetzt werden und dient dazu, die Seele über einen längeren Zeitraum baumeln zu lassen. Während der klassische Jahresurlaub von etwa ein oder zwei Wochen noch weitestgehend überschaubar ist, kann bei einem Sabbatjahr schon etwas flexibler geplant werden.

Egal, ob es den betroffenen Arbeitnehmern dann darum geht,:

  • sich weiterzubilden
  • eine Weltreise in Angriff zu nehmen
  • einen nahestehenden Angehörigen zu pflegen
  • einem drohenden Burn Out vorzubeugen

oder früher in Rente zu gehen: die Möglichkeiten sind vielseitig. Eine Frage, die in diesem Zusammenhang jedoch immer berücksichtigt werden sollte, ist: wovon leben Arbeitnehmer während eines Sabbaticals?

Viele Menschen verfügen nicht über den finanziellen Background, um auf ein regelmäßiges Einkommen verzichten zu können.

Die gute Nachricht ist: auch diejenigen, die hier auf kein Sparbuch zurückgreifen können, müssen nicht auf das Sabbatjahr verzichten.

Das Zeitwertkonto als Basis für ein erholsames Sabbatjahr

Damit ein Zeitwertkonto genutzt werden kann, um Miete, Freizeitbeschäftigungen, Einkäufe und Co. während des Sabbaticals zu zahlen, ist es natürlich wichtig, dass auf besagtes Konto ausreichend eingezahlt wurde.

Ein kompetenter Berater kann hier schnell weiterhelfen und feststellen, wie hoch die ausgezahlten Beträge im jeweiligen Zeitraum sein werden. Mit Hinblick auf Maximal- und Mindesthöhe gibt es hier einige Faktoren zu beachten. Ihr Ansprechpartner bei der Foresight GmbH hilft Ihnen gern weiter, wenn es darum geht, Ihre individuelle Situation noch besser einzuschätzen.

Zusatztipp: Am besten ein wenig mehr im Voraus planen

Bei einem Sabbatjahr handelt es sich um eine wunderbare Möglichkeit, um ein wenig (oder ein wenig mehr) vom Alltag abzuschalten. Dennoch und bei aller Vorfreude: ein Jahr ist eine lange Zeit. Daher ist es wichtig (und fair), den jeweiligen Zeitraum mit dem Arbeitgeber zu besprechen.

Je kommunikativer und transparenter Arbeitnehmer und Unternehmen hier miteinander kommunizieren, umso besser. So lässt sich der Ausfall noch besser auffangen.

Weshalb ein Sabbatical kein Wunschtraum mehr bleiben muss

Von einem Sabbatical können sowohl Körper als auch Geist profitieren – jedoch selbstverständlich nur dann, wenn sich der Arbeitnehmer keine Sorgen um seine Finanzen machen muss.

Das Zeitwertkonto kann hier als eine Art „Lohn“ genutzt werden, auf den der Kontoinhaber ja ohnehin Anspruch hat.

Das Geld, das hier eingezahlt wurde, kann sich aus Urlaubs- und Weihnachtsgeld und anderen Gehaltsanteilen zusammensetzen, die zum jeweiligen Zeitpunkt gespart und eben nicht ausgezahlt wurden. Somit erklärt sich von selbst, weshalb das Interesse an Sabbatjahren immer weiter steigt und sicherlich auch in Zukunft nicht abreißen wird.

Wer weiß, dass er auch während seiner Auszeit regelmäßig „Gehaltszahlungen“ auf seinem Konto verbuchen kann, kann seine Freizeit in der Regel noch besser genießen.

Foto: Foresight GmbH/Ralf/Adobe Stock

Väter im Familienalltag in der Elternzeit

Väter im Familienalltag in der Elternzeit

Wie ein Zeitwertkonto den Familienalltag unterstützen kann

Krisen, wie zum Beispiel die Corona Pandemie, zeigen häufig auf, wo in einer Gesellschaft noch Optimierungsbedarf besteht.
Ein Faktor, der heutzutage möglicherweise aktueller denn je ist: das klassische Rollenverständnis und die Tatsache, dass sich viele Frauen seit Beginn der Corona-Zeit wieder „an den Herd“ zurückgedrängt fühlen. Zahlreiche Mütter kümmern sich hauptsächlich derzeit um Home Schooling, Kinder und Co..
Ihre Männer würden oft gern – gerade jetzt und in dieser schwierigen Zeit – zuhause präsenter sein. Aber: Der Jahresurlaub ist begrenzt. Wer hier über ein Zeitwertkonto verfügt, ist im Vorteil. Denn: das Guthaben, das sich hierauf befindet schafft die Basis für längere Auszeiten – selbstverständlich nicht nur während der Corona Pandemie.

Der Trend zur väterlichen Elternzeit reißt nicht ab

Für viele ist es selbstverständlich: nach der Geburt bleibt die Mutter zuhause und der Mann verdient das Geld. Seit einiger Zeit ist hier jedoch eine Art Kehrtwende zu beobachten. Immer mehr Männer möchten ihr Kind gern in den ersten Monaten seines Lebens – und eben nicht nur ein paar Tage – begleiten.
Es geht um Unterstützung, Kennenlernen und ein ganz besonderes familiäres Gemeinschaftsgefühl. Doch was, wenn gesetzliche Elternzeit, Urlaub und Überstundenabbau nicht ausreichen, um sich dem neuen Erdenbürger zu widmen? Was, wenn der Vater gerne auch – beispielsweise zwei Jahre – uneingeschränkt dabei sein möchte, wenn aus seinem Baby ein Kleinkind wird?
Wer hier über ein entsprechend gefülltes Zeitwertkonto verfügt, kann in vielen Fällen aufatmen. Denn: mit Hilfe des Guthabens, das hier angespart wurde, ist es nicht nur möglich, eine Auszeit zu nehmen, sondern auch, von einem finanziellen Polster zu profitieren.

Monatliche Auszahlung, finanzieller Spielraum und ganz viel Quality Time

Wer möchte sich schon, während er als Vater sein Kind im Kinderwagen schiebt, Sorgen um seine finanzielle Situation machen müssen?
Ein Zeitwertkonto schafft die Basis für monatliche Auszahlungen und hält gleichzeitig die Verbindung zum Arbeitgeber. Immer mit dem guten Gefühl, nach der ausgedehnten Elternzeit von beispielsweise zwei Jahren, wieder in den Job zurückkehren zu können, lässt sich die erste Zeit als frischgebackener Papa noch entspannter genießen.
Wie hoch die monatlich ausgezahlte Summe genau ist, ist natürlich vom Guthaben auf dem Zeitwertkonto und von der Dauer der Auszeit abhängig. Die Mitarbeiter der Foresight GmbH beraten Sie gern und zeigen Ihnen auf, mit welchen Summen Sie zum „Zeitpunkt X“ rechnen können. Somit schaffen Sie sich eine verlässliche Grundlage, die Ihnen ein hohes Maß an Planungssicherheit bietet.

Das Zeitwertkonto: selbstverständlich nicht nur für väterliche Auszeiten geeignet!

Selbstverständlich haben auch Mütter die Möglichkeit, ihre Elternzeit mit Hilfe eines Zeitwertkontos zu verlängern!
Neben einem ausreichenden Guthaben auf dem jeweiligen Zeitwertkonto ist es natürlich auch wichtig, dass die jeweilige Auszeit vom Arbeitgeber genehmigt wird. Weiß dieser Bescheid und hat dieser die Möglichkeit, die gedehnte Elternzeit im Zuge seiner Planung zu berücksichtigen, steht einer Win-Win Situation nichts mehr im Wege. Immerhin profitiert schlussendlich auch das Unternehmen von einer gesteigerten Mitarbeiterzufriedenheit.
Anhand der Beispiele rund um eine verlängerte Elternzeit zeigt sich einmal mehr die Flexibilität des Zeitwertkontos. Dieses passt sich an die Bedürfnisse der Arbeitnehmer an und ermöglicht so eine moderne Work-Life-Balance – auch für junge Familien.

Was macht Arbeitnehmer glücklich?

Was macht Arbeitnehmer glücklich?

Wer sich mit der Tatsache auseinandersetzt, dass der durchschnittliche Arbeitnehmer einen Großteil seines Lebens im Büro bzw. an der Arbeitsstätte verbringt, erkennt schnell, weshalb es so wichtig ist, im „richtigen“ Job zu arbeiten.

Damit ein hohes Maß an Zufriedenheit und Lebensqualität gewährleistet werden kann, ist es unter anderem wichtig, dass die „Randfaktoren“ stimmen. Schon lange ist nicht mehr nur das Gehalt am Ende des Monats ausschlaggebend, wenn es darum geht, sich für oder gegen einen Arbeitgeber zu entscheiden.
Einer aktuellen Umfrage von Stepstone zufolge scheinen sich die Prioritäten der Menschen hier verändert zu haben.

Flexibilität und Lebensqualität sind besonders wichtig

Fast 50 Prozent aller Arbeitnehmer, die an der besagten Stepstone Umfrage teilnahmen, erklärten unter anderem, dass sie Wert auf eine betriebliche Altersvorsorge legen würden. Kostenfreie Getränke und Gesundheitsvorsorge folgen auf Platz 2 und 3.

Interessanterweise lassen sich viele Punkte, die im Rahmen der Umfrage erwähnt werden, auch super mit den Vorteilen eines Zeitwertkontos verbinden. Dieses kann nicht nur als Alternative, sondern auch als sinnvolle Ergänzung zur Altersvorsorge gesehen werden, sondern genau die Flexibilität, die sich ein Arbeitnehmer wünscht, noch weiter unterstreichen.

Im Zuge der Umfrage wird beispielsweise deutlich, wie wichtig es den Menschen heutzutage ist, Job und Familie miteinander verbinden zu können. Exakt an dieser Stelle ist es möglich, auf die Vorteile eines Zeitwertkontos zu setzen. Immerhin ist es mit seiner Hilfe unter anderem möglich, eine längere Auszeit zu nehmen, um zum

Beispiel:
• einen nahen Angehörigen zu pflegen
• die Elternzeit zu verlängern
• einen ausgedehnten Urlaub mit der Familie in Angriff zu nehmen.

Das Zeitwertkonto erfüllt hohe Erwartungen

Sicherlich weiß jeder Arbeitnehmer, dass es schwer ist, den perfekten Job zu finden. Wer zum Beispiel Wert auf eine Kinderbetreuung vor Ort, die Möglichkeit eines Familienbüros, Freizeitangebote und Co. legt, sucht eventuell lange nach einem Unternehmen, das all diese Ansprüche erfüllt.

Doch wie wäre es, sich alternativ auf einen Arbeitgeber zu fokussieren, der ein Zeitwertkonto bietet? Mit ein wenig Fantasie ist es so möglich, alle genannten Vorteile in einem „Paket zu buchen“. Denn: wer seine Elternzeit verlängern kann, braucht möglicherweise keine Kinderbetreuung vor Ort. Wer neue Hobbys und Freizeitangebote während einer langen Auszeit ausprobieren kann, hat eventuell nicht das Bedürfnis, beides während der klassischen Arbeitszeit miteinander zu verbinden usw. .

Kurz: ein modernes Zeitwertkonto bündelt viele Details in sich, so dass es lediglich ein wenig Fantasie und Flexibilität erfordert, um die entsprechenden Vorteile nutzen zu können.

Was macht den perfekten Arbeitgeber aus?

Da jeder Arbeitnehmer hier andere Vorstellungen hat, ist es schwer, diese Frage zu beantworten. Fest steht jedoch, dass die Suche nach dem Traumjob bei Weitem nicht so kompliziert sein muss, wie es auf den ersten Blick den Anschein haben mag.

Wer sich ein wenig Zeit nimmt und sich fragt, welche Faktoren – abseits eines vertretbaren Gehalts – zählen, stößt in der Regel schnell auf das Zeitwertkonto. Dieses kann für eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit sorgen – selbst dann, wenn der betreffende Mitarbeiter überhaupt noch nicht weiß, wie er die jeweils „gewonnene Zeit“ für sich nutzen möchte.

Aufgrund der Tatsache, dass viele Arbeitnehmer in der heutigen Zeit so gut ausgebildet sind, dass sie sich ihr Unternehmen aussuchen können, entscheiden sich etliche Arbeitgeber dazu, sich mit dem Angebote eines Zeitwertkontos aus der Masse hervorzuheben und so unter anderem für Fachkräfte zum Arbeitgeber der Wahl zu werden.